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Zu viel Zucker und Fett in Kindersnacks

   

Ein aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Öko-Test ergab, dass die meisten Kinderlebensmittel nicht das halten, was die Werbung verspricht - eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Die Tester bewerteten unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund 25 Produkte - von der Bärchenwurst über Joghurt bis hin zum Müsli. Das Ergebnis war wie folgt: Zweimal wurde die Note mangelhaft vergeben, einmal ungenügend, siebenmal ausreichend und achtmal befriedigend. Nur sieben Produkte wurden mit gut bzw. sehr gut bewertet. Kritisiert wurde vor allem, dass viele Kinderlebensmittel zu viel Zucker und Fett enthalten. Auch die meist beigemengten Vitamine und Mineralstoffe sind bei einer ausgewogenen Ernährung überflüssig. Zudem prägen die oft enthaltenen künstlichen Aromastoffe und Geschmacksverstärker den Geschmackssinn der Kinder stark, so dass dadurch die Gefahr besteht, dass diese Kinder auch im Erwachsenenalter häufig zu Fertigprodukten greifen. Nach Meinung der Experten sind auch die kleinen Verpackungen vieler Produkte nicht immer vorteilhaft, denn dadurch wird der Hunger nicht gestillt, und die Lust auf eine zweite süße und fette Portion ist groß. Am besten wurden die Produkte beurteilt, die den herkömmlichen Lebensmitteln am ähnlichsten sind. Dazu zählen Käse, Geflügelmortadella und Dosenfisch. Nach Meinung der Ernährungsexperten sind spezielle Kinderlebensmittel jedoch überflüssig, denn eine ausgewogene und gesunde Ernährung der Kinder kann auch durch viel Getreideprodukte, Obst, Gemüse und Milch sowie hin und wieder Fleisch und Fisch erreicht werden. (Redaktion)

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© Mike Paßmann, Hamburg