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Ich habe mich immer mit dem Gedanken geplagt, wie ich meinen Kindern vermitteln kann, dass sie keine Angst zu leiden brauchen, wenn es Zeugnisse gibt.
Am Tag der Zeugnisausgabe kam mir eine Idee.
Meine Tochter durfte sich eine Freundin einladen, die uns besucht. Die beiden haben gespielt, in der Zeit habe ich den Tisch schön gedeckt, für die Zeugniskinder Ehrenplätze geschmückt, für jedes Schuljahr eine Kerze angezündet.
Dann kamen die Kinder, schauten ganz überrascht, denn ich hatte bis dahin noch nichts verraten. Ich bat sie Platz zu nehmen und hielt eine kleine Rede über die positiven Leistungen des letzten Schuljahres. Anschließend machte ich sehr laut Musik an und wir zogen durch die Wohnung und haben alle schlechten Noten verjagt.
In der Küche wieder angekommen gab es Kuchen. Bei dem Kaffeeklatsch haben wir über die Lehrer gesprochen und was die Kinder besonders toll in der Schule fanden. Hier nach spielten wir noch einige Spiele und schon war der Nachmittag um. Als die Freundin meiner Tochter abgeholt wurde, musste sie ihrer Mutter erstmal alles erzählen.
Zwei Tage später habe ich mit meiner Tochter über das Zeugnis gesprochen. Zum Vergleichen habe ich mein entsprechendes Zeugnis geholt. Von sich aus hat die Kleine einige Ideen gebracht, wie sie ihre Leistungen verbessern möchte. Insgesamt war das Zeugnis für meine Tochter ein positives Erlebnis und ich glaube sie hat sich angenommen gefühlt.
(Forumsbeitrag von pannengeier)
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