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Zähneputzen- so klappt's!

   

Die Zahnpflege beginnt mit Babys ersten Zähnchen. Leider sind die lieben Kleinen ganz anderer Meinung. So ist das Zähneputzen eines der Themen, die immer wieder zu Streit führen und Eltern immense Geduld abverlangen. Unsere 6 Tipps rund ums Zähneputzen werden auch Ihren Kids das Putzen der Beißerchen erleichtern. Kinder lieben es, Erwachse zu spielen
Kinder lernen durch Imitation und sie lieben es, wie die Großen zu sein. Nutzen Sie diesen Umstand auch für das Zähneputzen aus. Putzen Sie Ihre Zähne, wenn Ihr Kind es sieht und suggerieren Sie ihm, dass das unbedingt zum Erwachsen-Sein gehört. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Wenn Sie Ihrem Kind schön, weiße, gepflegte Zähne präsentieren können, stehen die Chancen gut, dass es den Ehrgeiz entwickelt, ebenso schöne Zähne sein Eigen zu nennen.

Die richtige Zahnpasta
Verwenden Sie Zahnpasta erst dann, wenn Ihr Kind das Wasser und die Zahnpasta selbstständig wieder ausspucken kann. Auch wenn es verführerisch ist: Verwenden Sie keine Zahnpasta mit Geschmack, die Kinder neigen sonst dazu, sie herunter zuschlucken.
Die richtige Putztechnik

Wenn man sie erst einmal vom Zähneputzen überzeugt hat, sind die Kleinen ganz erpicht darauf, das allein zu erledigen. Leider artet das Putzen ohne Anleitung dann in ein eher schädlichen Hin- und Herschrubben; aus. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es richtig Ober- und Unterkiefer einzeln von rot nach weiß putzt. Vielleicht können Sie dazu von Ihrem Zahnarzt ein Gebissmodell ausleihen, so kann das Kind üben, ohne sich selbst zu verletzen. Grundsätzlich gilt: Bis zum Beginn der Grundschule sollten Sie, wenn notwendig nachputzen: in runden, kreisenden Bewegungen.
Zähneputzen als Ritual
Das Putzen sollte für jedes Familienmitglied eine Selbstverständlichkeit sein. Bauen Sie das Zähneputzen der Kleinen in das Abendritual ein: Zähneputzen, Gute-Nacht-Geschichte und dann ab ins Bett. Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen ein: Machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass das Putzen der Zähne einfach dazugehört und nicht zur Diskussion steht.
Eine praktische Zahnbürste
Führen Sie Ihren Nachwuchs spielerisch an die Zahnpflege heran und beginnen Sie mit speziellen Babyzahnbürsten aus der Apotheke. Sie haben eine spezielle Ringform, die gleichzeitig als Beißring fungiert. So können die Kleinen die Zahnbürste nicht aus Versehen in den Rachenraum stoßen. Außerdem haben die Babyzahnbürsten weiche Borsten und verhindern so Zahnfleischverletzungen. Die optimale Zahnbürste für Putz-Anfänger sollte einen kurzen Kopf, weiche Borsten und einen Griff haben, der gut in der kleinen Hand liegt.
Naschen: Ja, aber richtig
Das Naschen grundsätzlich zu verbieten wäre sinnlos und inkonsequent; schließlich greifen auch die Erwachsenen hin und wieder gerne zu süßen Leckereien. Geben Sie die Süßigkeiten gleich nach den Hauptmahlzeiten und putzen Sie dann die Zähne.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)


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© Mike Paßmann, Hamburg