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| Wiederholung = Gedächtnistraining |
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Aus Dir wird nie was!
Das kannst Du nicht!
Dafür bist Du zu klein!
Mensch bist Du blöd!
Stell Dich nicht so an!
Bei Dir ist Hopfen und Malz verloren!
Das wirst Du noch bereuen!
Du bist genau wie...!
Du bist egoistisch!
Diese und ähnliche Sätze sind prägend für das Selbstwertgefühl unserer Kinder. Wer solche Sätze häufig hört, wird so werden. Wird denken so zu sein. Wird seinen Eltern glauben, denn die Eltern sind gerade in den ersten Lebensjahren [B]die[/B] Menschen für unsere Kinder. Sie lernen alles von uns, auch die Einstellung zu sich selber.
Auch im größten Fehler liegt ein kleiner Gewinn.
Kinder lernen aus Fehlern, sie sollten keine Angst vor Bestrafung und Demütigung bekommen.
Es gibt immer Möglichkeiten seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen, ohne den Anderen zu verletzen.
Beispiel: Ein Kind soll sein Zimmer aufräumen.
Es ist aber nach einer Stunde immer noch nicht fertig. Sie könnten sagen:
1) Du bist genauso faul wie..., Du bist noch zu doof zum Aufräumen.
2) Du hast ja schon die Hälfte geschafft. Toll, dass du erst überlegst, wo Du was hin tust.
Im Umgang mit Kindern ist es mir immer wichtig das Positive zu sehen. Ich sage, wenn mir etwas nicht gefällt, aber bemühe mich keine negative Wertung über das Verhalten des Kindes abzugeben.
Beispiel: die Kinder haben Chaos im Wohnzimmer gemacht.
Das glaube ich, dass es Euch Spaß macht eine Höhle zu bauen und alle Spielsachen auszubreiten! Könnt Ihr das bitte in Eurem Zimmer weiter spielen, ich fühle mich nicht wohl, wenn alles so durcheinander ist.
Haben Sie Ihr Kind schon einmal gefragt, wie es sich fühlt?
Du siehst traurig aus. Ich hoffe, Du hast kein großes Problem.
Wenn man keine Antwortmöglichkeit vorgibt ist es sehr interessant, was als Antwort kommt.
Kinder haben genau wie Erwachsene ein Recht darauf, einen schlechten Tag zu haben. Man muss diese Stimmung aber nicht zum Hauptthema machen. Wenn Sie sich weiterhin normal verhalten, beim Staubsaugen ihr Liedchen pfeifen, beschwingt durch die Wohnung wandern, hilft das mehr aus dem Tief heraus, mehr als das größte Mitgefühl.
Übrigens Eltern dürfen auch einen schlechten Tag haben, man kann das den Kids auch sagen und um eine Auszeit bitten. Die Kids können um unsere Gefühle und Stimmungen sonst nicht wissen.
(Forumsbeitrag von pannengeier)
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