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Eine Wassergeburt verläuft in der Regel schneller als eine herkömmliche Entbindung. Auch Dammschnitte kommen dabei seltener vor als bei einer Geburt im Bett. Das hat eine Studie am Kreiskrankenhaus Sterzing im italienischen Südtirol ergeben. Demnach dauerte die Geburt im Wasser durchschnittlich 381 Minuten, im Bett dagegen 471 Minuten. Mit 0,5 Prozent war die Rate der Dammschnitte bei den Wassergeburten deutlich niedriger als bei den Geburten im Bett mit 17 Prozent oder dem Gebärhocker mit acht Prozent. Auch auf Schmerzmittel konnte bei den Wassergeburten verzichtet werden.
Die geburtserleichternde Wirkung führen die Wissenschaftler auf eine bessere Entspannung des Beckenbodens sowie die halbaufrechte Haltung zurück. Für die fünfjährige Studie wurden insgesamt 969 Wassergeburten, 515 Entbindungen im Gebärbett und 172 auf dem Gebärhocker ausgewertet. Die Geburtsdauer wurde nur bei den Erstgebärenden, insgesamt 52 Prozent der Frauen, untersucht.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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