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Wasser für Babynahrung prüfen

   

Supermarkt, Abteilung Babynahrung: Mütter mit Kleinkindern lesen konzentriert die Zutatenlisten von Tee, Milchpulver und Brei. Was Zucker enthält oder nicht aus biologischem Anbau stammt, wandert schnell zurück ins Regal. Vorbildlich findet Hella Thomas, Ernährungsexpertin der DAK, diese Sorgfalt. Schließlich reagieren Säuglinge besonders empfindlich auf Schadstoffe in der Nahrung.

Doch genauso gründlich müssen Familien mit Kleinkindern den Schadstoffgehalt im Leitungswasser prüfen, denn häufig wird Säuglingsnahrung mit Wasser angerührt. Wer noch Blei- oder Kupferrohre im Hause hat, sollte Babynahrung lieber mit Mineralwasser ohne Kohlensäure anrühren. Wasser mit dem Aufdruck geeignet zur Zubereitung von Babykost können Eltern bedenkenlos nutzen: Sein Mineralienanteil liegt unterhalb gesetzlich festgelegter Grenzwerte. Ob die Qualität des Leitungswassers Babys Ansprüchen genügt, können Eltern beim zuständigen Wasserwerk erfragen - häufig sogar kostenlos.

Bescheinigt das Wasserwerk eine gute Leitungswasserqualität, können Mütter entgegen der üblichen Praxis getrost auf das Abkochen verzichten. Leitungswasser ist das bestüberwachte Nahrungsmittel in Deutschland - und selbst für die Kleinsten gut verträglich, beruhigt Hella Thomas. (Redaktion)

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© Mike Paßmann, Hamburg