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Vorsicht heiß

   

Wer hat sich nicht schon mal seine Finger am kochenden Teewasser verbrüht - doch besonders gefährdet sind Kleinkinder, denn sie sind ständig auf Entdeckungstour und greifen schnell nach Gegenständen, die gefährlich werden können. Bereits Flüssigkeiten mit einer Temperatur von 52 Grad verursachen Hautschädigungen, siedendes Wasser (100 Grad) oder Öl in der Friteuse (bis zu 200 Grad) können sogar lebensgefährlich werden. Eltern von kleinen Kinder sollten daher besonders achtsam sein. Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVJK) gibt folgende Empfehlungen:
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[*]Essen oder trinken Sie nichts Heißes, während das Kind auf Ihrem Schoß sitzt!
[*]Kochen Sie möglichst auf den hinteren Herdplatten! Sichern Sie den Herd mit einem Gitter!
[*]Topf und Pfannengriffe nach hinten drehen!
[*]Brennendes Fett in der Pfanne mit einem Deckel ersticken, niemals mit Wasser löschen!
[*]Stellen Sie Tassen oder Behälter mit heißen Getränken weit entfernt vom Tischrand auf!
[*]Verwenden Sie keine herunterhängenden Tischdecken!
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Kommt es dennoch zu einer Verbrühung, sollten die betroffenen Körperstellen von der Kleidung befreit und sofort für mindestens 10 Minuten unter kaltes Wasser gehalten werden. Die Wassertemperatur sollte etwa 20 Grad betragen. Eis bzw. Eiswasser lindern zwar anfangs den Schmerz besser, fördern dann aber die Durchblutung, so dass der Schmerz dadurch größer wird. Tabu sind Hausmittel wie Mehl oder Puder, denn sie verkleben die Wunde. Und auch Öl oder Brandsalben sind nicht zu empfehlen, denn sie führen zu einer Wärmestauung, so dass es zu einem starken Nachbrennen kommen kann. Sind Säuglinge oder Kleinkinder betroffen, sollte man auf jeden Fall den Notarzt verständigen oder eine Klinik aufsuchen, denn bereits bei 8 Prozent beschädigter Hautfläche besteht für Kleinkinder Lebensgefahr (1 Prozent der Körperoberfläche entspricht in etwa der Handfläche des Betroffenen). (Redaktion)

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© Mike Paßmann, Hamburg