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| So wird das Vorlesen zum Erfolg |
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Alle Kinder lieben es: Sich an Mama oder Papa kuscheln, das Kuscheltier im Arm und dann einer Geschichte lauschen. Vorlesen ist mehr als Unterhaltung oder ein schöner Tagesabschluss. Vorlesen fördert die Entwicklung Ihres Kindes, aber auch die Beziehung zwischen Eltern und Kind. Nun sind nicht alle Eltern automatisch mit der Geburt des Kindes begnadete Vorleser. Unsere Tipps sollen Ihnen helfen, das Vorlesen für Ihr Kind ganz besonders zu gestalten.
[b]Kuschelig, bitte![/b]
Die Atmosphäre muss stimmen: Vorlesen ist für Kinder auch Entspannung, Abschalten vom Tag. Machen Sie es sich mit Ihrem Kind gemütlich und schaffen Sie eine kuschelige Atmosphäre. Besonders im Winter ist das abendliche Vorlesen auch ein Mittel gegen den trüben Alltag - ein Teelicht oder ein Duftlämpchen schaffen eine tolle Stimmung. Achtung: Kinder nie mit Kerzen oder Duftlämpchen allein lassen!
[b]Fragen über Fragen[/b]
Der Vorleser muss ein großes Gedulds-Potential mitbringen: Zwischenfragen fordern immer wieder eine Antwort. Beantworten Sie diese Fragen unbedingt ruhig, denn: Fragen und Neugier sind notwendig, damit Ihr Kind lernen und sich entwickeln kann.
Nehmen Sie sich auch nach der Geschichte noch kurz Zeit, um Fragen Ihres Kindes zu beantworten. Sie sind genauso wichtig wie die eigentliche Geschichte.
[b]Ihr Kind darf bestimmen![/b]
Wählen Sie die Bücher gemeinsam mit Ihrem Kind aus und seien Sie nicht enttäuscht, wenn es ein und dasselbe Buch immer wieder lesen möchte.
[b]Lebendig lesen[/b]
Lesen Sie lebendig - unterstreichen Sie das Gesagte mit Gesten und verschiedenen Stimmlagen. Beispiel: Der Teufel spricht tief, bedrohlich; die gute Fee hat eine zarte, sanfte Stimme. Ihr Kind wird ein lebendiges Vorlesen viel mehr genießen und auch mehr davon profitieren, als wenn der Text heruntergeleiert wird.
[b]Ist das spannend![/b]
Zum lebendigen Vorlesen gehört auch, dass es Ihnen gelingt, eine Spannung aufbauen. Betonen Sie und wechseln Sie die Lautstärke - mal beschwörend flüsternd, mal ausgelassen - Sie vermitteln Ihrem Kind damit auch emotionale Intelligenz, denn es lernt verschiedene Gefühlszustände kennen.
[b]Schau mir in die Augen, Kleines[/b]
Halten Sie beim Lesen Blickkontakt zu Ihrem Kind und schauen Sie immer wieder vom Buch auf. So fühlt sich Ihr Kind stärker einbezogen.
[b]Gedächtnistraining[/b]
Sie können das Gedächtnis Ihres Kindes trainieren, indem Sie am nächsten Tag nach Details aus der Geschichte fragen. Beispiel: Erinnerst Du dich noch, wie der kleine Bär hieß?. Aber: Handhaben Sie diese Fragen spielerisch - wenn Ihr Kind das Gefühl hat, dass es geprüft wird, verliert es schnell die Lust an den Vorlese-Stunden.
[b]Nicht um jeden Preis[/b]
Wenn Ihr Kind mittendrin keine Lust mehr hat, lesen Sie die Geschichte nicht um jeden Preis zu Ende! Erfinden Sie ein kleines Ende, wie Morgen wird die kleine Eule neue Abenteuer erleben.
[b]Mit-Leser lernen mehr[/b]
Optimal wäre es, wenn Ihr Kind schon von Anfang an mit Ihnen zusammen auch den Text betrachtet. Obwohl es noch nicht lesen kann, prägt es sich schon die Schreibweise ein.
[b]Der Spaß zählt[/b]
Auch wenn Vorlesen für die Lernfortschritte Ihres Kindes wichtig ist, sollte immer nur eines im Vordergrund stehen: Der Spaß, den Ihr Kind und Sie dabei haben.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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