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Die Grundlage für die späteren Fähigkeiten des Kindes ist das Urvertrauen. Babies gewinnen in den ersten Lebensmonaten Vertrauen zu den Eltern und zu sich selber. Dazu gehört, dass dem Kind Geborgenheit, Sicherheit und Wärme vermittelt wird.
Für die frische gebackenen Eltern ist der Familienzuwachs einerseits das Glück, andererseits wird das Leben vollkommen verändert. Jeder kennt wohl die Situationen, in der man sich überfordert fühlt, nur noch müde ist, alles Kopf steht und man sieht kein Land mehr.
Genau wie das Kind von uns lernt, können wir von ihm lernen. Wir lernen, was es heißt Eltern zu sein. Lernen den Alltag neu zu gestalten. Lernen in der Beziehung neue Seiten am Partner kennen.
Lernen neue Grenzen kennen. Lernen den Umgang zu dritt.
Die ersten beiden Lebensjahre des Kindes sind die, in der die Betreuung die größte Rolle spielt. Und das 24h am Tag, 7 Tage die Woche.
Um nicht zu sehr enttäuscht zu sein, halte ich es für sinnvoll, für diese Zeit nicht zu große Pläne zu schmieden.
Setzen Sie sich nicht selber unter Druck. Keiner kann perfekte Mutter, super Hausfrau und sexy Partnerin gleichzeitig sein. Irgendwo müssen Abstriche gemacht werden.
Binden Sie Ihren Partner ein, beide sollten windeln können, Nahrung zubereiten. Das schafft Freiräume. (Papa gibt Flasche, Mama entspannt in der Badewanne)
Gibt es jemanden, wo Sie Ihr Kind mal für ein Stündchen unbesorgt lassen können? Wohnt die Oma in der Nähe, ist sie meist eine geduldige Insel. Es ist nicht verwerflich, mal die Nase voll zu haben. Es ist auch nicht egoistisch, mal etwas alleine machen zu wollen.
Wenn man über seine Probleme spricht und merkt, das ist normal, hilft die sehr. Suchen sie Kontakt zu anderen jungen Eltern. Wenn man sieht, bei denen ist es genauso, fühlt man sich nicht mehr so klein.
Und noch eins: aus Fehlern kann man lernen.
(Forumsbeitrag von pannengeier)
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