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Viele Eltern nehmen die medizinischen Vorsorgeuntersuchungen für ihre Kinder nicht ernst genug. Das berichtet die Ärzte Zeitung. Ihren Angaben zufolge hatten zum Beispiel im Bundesland Hessen im Jahr 2001 nur 60 Prozent der ABC-Schützen alle von den Gesetzlichen Krankenkassen bis zur Einschulung bezahlten Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen.
Besonders zur so genannten U9, der letzten Untersuchung vor dem Schuleintritt, gehen viele Eltern mit ihren Kindern nicht. Dass diese Untersuchungen aber wichtig sind, zeigen nach Angaben der Fachzeitung folgende Zahlen aus Hessen: Dort stellten Schulärzte im Jahr 2001 bei mehr als einem Fünftel der Erstklässler Störungen der Sinnesorgane fest. Außerdem wurden bei rund 13 Prozent der Kinder Sprachstörungen und bei rund 6 Prozent Verhaltensstörungen registriert. Die Schulärzte überwiesen 30,7 Prozent der untersuchten Kinder zur Klärung des Befundes an einen niedergelassenen Arzt - nur ein geringer Teil von ihnen sei schon vorher in Behandlung gewesen.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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