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Trennungsschmerz im Kindergarten

   

Kleine Hilfen, wenn Ihr Kind beim Abgeben im Kindergarten weint, schreit, jammert:

Gerade in der Eingewöhnungsphase ist es für die Kinder nicht leicht, auf Mama oder Papa zu verzichten, jedenfalls nicht, solange sie sie sehen.

Der Abschied sollte möglichst kurz sein. Wenn Ihr Kind gerade erst in den Kindergarten gekommen ist, könnten Sie es nach einem kurzen Abstand wieder abholen, die Abstände allmählich verlängern.

Hilfreich war es bei meinen Kindern ihnen ein Foto vom Rest der Familie mitzugeben. Wenn die Sehnsucht dann allzu groß wurde, wurde das Bild angeschaut.
Auch ein Kuscheltier, eine Schmusedecke, ein Freundschaftsband oder ein Glücksstein haben wahre Wunder vollbracht.

Sehr günstig ist es, wenn das Kind auch vorher schon mal wo anders war und somit genau weiß, dass es wieder abgeholt wird.

Nicht zu verachten ist die Reizflut, die im Kingergarten auf die Zwerge einprasselt. In der Regel sind 20 oder mehr Kinder in einer Gruppe. Da gibt es nett und die anderen. Da gibt es Regeln, die es zu Hause nicht gibt. Die Umstellung ist riesig.
Wenn ich mir vorstelle, ich käme plötzlich in einen Kindergarten, mit all dem Fremden, wäre ich auch ängstlich.

In vielen Kindergärten werden vor der Aufnahme Spielnachmittage geboten, nehmen Sie teil. Vielleicht lernt ihr Kind schon jetzt jemanden kennen. Fördern Sie den Kontakt, dann fühlen sich die Kleinen nicht so einsam.
(Forumsbeitrag von pannengeier)


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© Mike Paßmann, Hamburg