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Die vier sozialen Grundbedürfnisse

   

Die vier sozialen Grundbedürfnisse:

1. Kinder brauchen das Gefühl, geliebt und sicher zu sein, sodass sie keine Angst haben müssen vor Fremdbestimmung, Gewalt und Unvorhersehbarem. Das ermöglicht ihnen, mutig etwas zu wagen und Misserfolge zu verkraften.

2. Sie brauchen das Gefühl, dazuzugehören, dass sie ein Teil einer Gemeinschaft sind.

3. Sie brauchen das Gefühl, wertvoll zu sein, unabhängig von ihrem Verhalten, um Selbstwertgefühl entwickeln zu können.


4. Sie brauchen das Gefühl, fähig zu sein, etwas selbständig tun zu können, um sich etwas zuzutrauen.

Wenn Kinder nicht spüren, dass ihre sozialen Grundbedürfnisse erfüllt sind, versuchen sie mit ungeeigneten Mitteln, diese Ziele zu erreichen.

1. Aufmerksamkeit zu erreichen, um sich zugehörig zu fühlen.

2. Macht auszuüben, bzw. keine Macht neben sich zu dulden, um sich bedeutungsvoll zu fühlen.

3. Unfähigkeit zur Schau zu stellen, um sich Enttäuschungen zu ersparen, etwas nicht zu können und sich minderwertig zu fühlen.


4. Stark entmutigte Kinder fühlen sich bedroht und verletzt. Sie haben Angst vor Kränkungen bis hin zu existentieller Vernichtung. Bei starker Entmutigung wehren sie sich gegen die vermeintliche Bedrohung, entwickeln Feindseligkeit und wollen andere verletzen.
(Forumsbeitrag von pannengeier)


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© Mike Paßmann, Hamburg