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Was tun gegen Schwangerschaftsdiabetes

   

Etwa fünf von hundert werdenden Müttern entwickeln während der Schwangerschaft einen Diabetes. Das Tückische an dieser im Volksmund Schwangerschaftszucker genannten Krankheit ist, das sie oft unbemerkt bleibt, dem ungeborenen Baby aber erheblich schaden kann. Durch die Hormonumstellung gerät das sensible Gleichgewicht von Blutzucker und Insulinbildung derart durcheinander, dass ständig zu viel Zucker im Blut kreist. Das über die Plazenta mit dem Blutkreislauf der Mutter verbundene Baby bildet daraufhin mehr Insulin und wandelt den überschüssigen Zucker in Fett um. Das Baby wird groß und dick, doch die Entwicklung seiner Organe verzögert sich. Vor allem die Lunge ist betroffen. Deshalb haben viele unbehandelte Zuckerkinder nach der Geburt Atemprobleme. Außerdem sind sie unterzuckert und haben ein erhöhtes Risiko später selbst Diabetes zu entwickeln. Im Übrigen führen Fachleute die Hälfte aller Todesfälle von Babys kurz vor der Geburt auf eine nicht erkannte Schwangerschaftsdiabetes zurück.

Was können Sie tun:

Zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche beim Gynäkologen einen Zuckerbelastungstest machen lassen. Er kostet zwischen 30 und 40 Mark.

Meist reicht als Behandlung eine Diät aus, in der auf Zucker, Honig, Marmelade, Limonade und andere schnell verwertbare Kohlenhydrate verzichtet wird.

Nur in ganz seltenen Fällen muss die werdende Mutter Insulin spritzen.

Quelle: Ökotest Ratgeber 01/2001
(Forumsbeitrag von Katja)


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© Mike Paßmann, Hamburg