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Adolf Gallwitz ist Kriminalpsychologe an der Polizeihochschule Villingen-Schwenningen.
In seinen Publikationen hat er sich mit Verbrechen an Kindern ebenso beschäftigt.
Das rät er Eltern:
Eltern kennen ihre Kinder!
Wir interessieren uns dafür, was unsere Kinder tun, wo sie sind, wie es ihnen geht und was sie erlebt haben.
Wir machen unseren Kindern die Umgebung vertraut,
geben ihnen Orientierung, zeigen gute und schlechte Plätze.
Wir üben mit den Kindern "Hilfeholen" oder "Telefonieren". Unsere Kinder haben eine Telefonkarte und Groschen "für den Fall".
Sie wissen, dass der Notruf 110 aus Telefonzellen
kostenlos ist.
Wir spielen mit unseren Kindern "Was tun, wenn"-Spiele. Wir kennen auch die heimlichen Vorlieben und Gewohnheiten unserer Kinder.
Wir kennen Vor- und Nachnamen sowie Telefonnummern
aller Freunde unserer Kinder. Wir regen in Kindergarten und Schule den Austausch von Anschriften und Telefonnummern an.
Wir besprechen uns mit anderen Familien, wie
wir uns im Notfall verständigen und beim Suchen vorgehen.
Wir haben ein Vertrauensverhältnis zu unseren
Kindern, sie erzählen uns alles.
Wir legen in der Familie Wert auf Offenheit,
Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.
Wir sprechen über Dinge, wie sie sind. Zum Beispiel
über Sexualität, Missbrauch, Gefahren, Missverständnisse, Täter, Situationen.
Wir machen unseren Kindern keine Angst, sondern
informieren sie.
Wir stärken bei unseren Kindern das Unrechtsbewusstsein
und die Fähigkeit, sich zu wehren und "Nein" zu sagen.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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