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Sanft Grenzen setzen

   

Grenzen setzen bedeutet nicht, das Kind demütigen, verbal misshandeln. Grenzen setzen heißt viel mehr einen Rahmen schaffen, der Sicherheit gibt.

Wie kann man sich sanft durchsetzen?
- auf die Gefühle des Kindes eingehen, aber auch die eigenen Bedürfnisse aufzeigen: Ich weiß Du spielst gerne im Wohnzimmer, aber ich fühle mich hier nicht wohl, wenn Deine ganzen Sachen hier rum liegen.
- Vorschriften stoßen auf Widerstand, besser eine kurze Erklärung anfügen.
z.B.: Du bekommst jetzt keine Süßigkeiten, weil Du noch nicht gegessen hast, oder weil Du schon welche hattest. Evt. auf Karies verweisen
- Vorhaltungen stoßen auf taube Ohren. Über ein Missgeschick zu zetern bringt keinen weiter, zeigen Sie lieber neue Lösungsmöglichkeiten auf. Bestärken Sie das Positive. Geben Sie dem Kind das Gefühl, das sie ihm vertrauen und etwas zutrauen.
- einfache Regeln, evt. zusammen erarbeitete, sind verständlicher, nicht alles muss stundenlang ausdiskutiert werden. Zeigen Sie auch Konsequenzen auf: wenn Du Dich nicht anziehst (anziehen lässt) können wir nicht zum Spielplatz gehen. Das Kind lernt, dass sein Tun eine direkte Verbindung in die Zukunft hat, erkennt auch die Macht, die es schon besitzt.
- Stellen Sie Ihre Aufforderungen klar und einfach. Kinder hören nicht immer den ganzen Satz. Dafür haben sie viel zu viel zu tun. Wenn Sie wünschen, dass Ihr Kind einer Aufforderung nachkommt, schauen Sie es fest an, verändern Sie eventuell die Stimme. Stellen Sie sich gerade hin. Diese Signale zeigen dem Kind: jetzt meint sie es Ernst. Auch in der Zukunft
(Forumsbeitrag von pannengeier)


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