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Röteln
Erreger: Rötelvirus, genannt Rubyvirus
Übertragung: Tröpfcheninfektion z.B. durch Husten, Niesen oder Sprechen
Inkubationszeit( Zeit vom anstecken bis Ausbruch der Krankheit) zwischen 14 - 16 Tage
Symptome: typischer, feiner, hellrosa Hautausschlag, der im Gesicht beginnt, sich über Körper und Extremitäten ausbreitet und nach 1-3 Tagen wieder verschwindet
Häufig durch Schwellungen der Lymphknoten begleitet, insbesondere hinter den Ohren und am Hinterkopf. Manchmal kommt leichtes Unwohlsein oder Fieber (grippale Symptome) hinzu.
Relativ typisch sind auch leichte Gelenkbeschwerden
Therapie:
Wie bei den meisten Virus-Erkrankungen steht ein spezifisches Medikament, wie z.B. die Antibiotika bei bakteriellen Erkrankungen nicht zur Verfügung. Die Therapie erfolgt daher symptomatisch.
Tipps:
Isolieren Sie Ihr Kind, damit sich andere nicht anstecken.
Sorgen Sie für Ruhe, sofern das Kind dies mitmachen will.
Bei Fieber sollte Ihr Kind möglichst trinken. Bei Bedarf können Sie auch Wadenwickel machen oder nach Absprache mit dem Arzt Fieberzäpfchen geben.
Komplikationen:
Die am meisten gefürchtete Komplikation ist die Infektion mit dem Rötelnvirus während der Schwangerschaft. Hier sind starke Organmissbildungen des Embryos zu erwarten.
Bei Kindern verlaufen Röteln meist harmlos, in seltenen Fällen kann jedoch eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder eine Blutgerinnungsstörung auftreten. Ältere Kinder und Erwachsene bekommen durch die Infektion gelegentlich Gelenkschmerzen.
Impfung:
Kombinationsimpfung mit Masern, Mumps und Röteln
erste Impfung im 12 bis 15 Lebensmonat
zweite Impfung mit 5 bis 6 Jahren
Die Rötelnerkrankung in der Schwangerschaft gefährdet das Ungeborene. Deshalb sollten alle jungen Frauen im gebärfähigen Alter rechtzeitig vor Eintritt einer Schwangerschaft überprüfen lassen, ob sie gegen Röteln immun sind.
(Forumsbeitrag von pannengeier)
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