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Risiko für Brustkrebs

   

Jedes Kilogramm, welches die Frau nach ihrem 18. Geburtstag zulegt, erhöht die Gefahr an Brustkrebs zu erkranken. Über 44.000 Frauen wurden in einer amerikanischen Studie unter Leitung von Heather Spencer Feigelson, untersucht. Die Frauen hatten ihre Wechseljahre bereits hinter sich und erhielten keine Hormonersatztherapie. Ihre Ergebnisse stellte sie in der Fachzeitschrift Cancer vor. Danach sei es wichtig, über das ganze Erwachsenenalter hinweg ein normales Gewicht zu halten.

Die männlichen Geschlechtshormone der Frau werden, nach den Wechseljahren, im Fett in Östrogen umgewandelt. Das Östrogen begünstigt das Zellwachstum und die -teilung in der Brustdrüse, so kann eine Entartung der Zellen zu Tumorzellen stattfinden. Eine langfristig erhöhte Konzentration diese Hormons im Blut fördert somit die Entstehung von Brustkrebs.

Besitzt die Frau viele Fettzellen, werden damit auch mehr Östrogene in den Wechseljahren freigesetzt. Weitaus ausschlaggebender als das aktuelle Gewicht, ist die Gewichtszunahme nach dem 18. Lebensjahr.

In der aktuellen Studie wurde nun der Zusammenhang zwischen der Art des Brustkrebses und der Gewichtszunahme untersucht. Je größer die Zunahme des Gewichts nach besagtem 18. Lebensjahr war, desto höher war das Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Es waren hierbei alle Arten, Stadien und Schweregrade von Brustkrebs gleichermaßen betroffen.

Einige Beispiele der Studie verdeutlichen das Ergebnis. Frauen die als Erwachsene 30 Kilogramm Gewicht zunahmen, erkrankten fast doppelt so häufig an krankhaften Wucherungen in den Milchgängen, als Frauen die lediglich maximal zehn Kilo zunahmen. Alle Frauen die mehr Gewicht auf die Wage brachten als früher, hatten ein erhöhtes Risiko für Metastasen. Bei denjenigen unter ihnen, die mehr als 30 Kilogramm zulegten, verdreifachte sich das Risiko im Vergleich zu den Testpersonen. (Redaktion)

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© Mike Paßmann, Hamburg