Respekt = lat. respectare = zurückblicken, sich umsehen
Respekt erfordert die Wahrnehmung, dass ein Gegenüber existiert, dass den selben Wert hat wie an selbst. Das gilt es anzuerkennen.
Meine Freiheit hört genau da auf, wo die des anderen beginnt.
Respekt heißt, die Grenzen des anderen wahren, gleichzeitige die eigenen zum Ausdruck bringen.
Um Respekt vor anderen Menschen, Dingen, Tieren zu vermitteln müsste man erst einmal den Familienstil beobachten.
- welchen Respekt bringen wir den Mitmenschen im Alltag entgegen?
- Hören wir uns gegenseitig zu?
- Fallen wir uns gegenseitig stets ins Wort?
- hören wir aktiv zu oder beschäftigen wir uns beim Zuhören noch mit anderem?
- Werden unterschiedliche Vorlieben geduldet? Darf jeder anziehen, was er will? Darf jeder Essen was er mag?
- Haben in der Familie Erwachsene grundsätzlich Recht?
Aus dem Verhalten, wie wir als Eltern mit unseren Mitmenschen um gehen, übernehmen die Kids Worte (Arschloch), Rituale (Begrüßungskuss, Handschütteln), Grenzen.
Man kann von seinen Kindern nur das erwarten, was man selber vorlebt. Alles andere würde bedeuten, das die Kinder hellseherische Fähigkeiten haben sollten.
Fragen:
Stehen wir auf, wenn ein anderer den Raum betritt und kein Stuhl mehr frei ist?
Schauen wir unsere Gegenüber bei einem Gespräch an?
Beschimpfen wir andere Menschen wegen einem Fehlverhalten?
Schreien wir, wenn wir unseren Willen nicht bekommen?
Um Respekt zu vermitteln ist es nach meiner Meinung wichtig über sich und sein Verhalten zu reflektieren.
(Forumsbeitrag von pannengeier)
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