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| Reiseübelkeit - was wirklich hilft! |
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Kinetose, so heißt sie auch - die Reisekrankheit. Ursache dafür ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Dauergeschaukel. Für das empfindliche Innenohr ist der permanente Wechsel zwischen schnell und langsam, rechts und links, hin und her einfach zu viel und den kleinen Passagieren im Auto wird übel. Folge: Das vegetative Nervensystem gerät aus dem Gleichgewicht, Stresshormone werden freigesetzt. Schweißausbrüche und Blässe sind ein sicheres Zeichen für Reiseübelkeit. Folgendes kann man aber schon vorbeugend tun:
Nicht in der Mittagshitze fahren.
Kinder möglichst hoch platzieren, der Platz hinten in der Mitte ist ideal - so kann das Kind gut auf die Fahrbahn sehen.
Ruhig fahren - abruptes Fahren strapaziert das empfindliche Kind noch mehr.
Unterwegs immer wieder etwas zu Trinken und kleine Knabbereien anbieten.
Häufig Pausen machen, vor allem wenn das Kind blass wirkt oder häufig gähnt - das ist meist ein Anzeichen für den Beginn der Reisekrankheit!
Für Frischluft im Auto sorgen!
Langeweile vermeiden aber nicht mit Büchern ablenken! Lesen verstärkt das Gefühl der Übelkeit! Besser Kassetten hören, singen, Such- oder Ratespiele.
2 Tage vor Reiseantritt: 3x tägl. 5 Globuli Cocculus D6/D12 unter der Zunge zergehen lassen. (nach der Einnahme 45 Minuten nichts essen oder trinken!)
Es gibt auch eine Vielzahl rezeptfreier Medikamente (Zäpfchen, Tabletten, Kaugummis). Auch Ingwerkapseln können helfen. Manche Menschen berichten von positiven Erfahrungen mit Akupressur-Armbändern (Apotheke).
Dann bleibt nur noch eins zu wünschen: Kein Stau und bitte schönes Wetter am Urlaubsort
(Forumsbeitrag von doppelmama)
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