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Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 4. August 2006 berichtet, gibt es bereits einen Plan zur Änderung des Jugendschutzgesetztes, der ein Rauchverbot für Jugendliche unter 18 Jahren vorsieht. Eltern, die Jugendlichen das Rauchen ermöglichen, sollen danach ebenfalls mit einem Bußgeld bestraft werden.
Neben diesem sollen auch andere Rauchverbote erlassen werden. So soll auch das Rauchen in öffentlichen Gebäuden untersagt werden. In Gaststätten soll das Rauchen ebenfalls grundsätzlich verboten werden, jedoch reicht es aus, wenn dies auf 80 Prozent der Fläche zutrifft. Vom Verbot ausgenommen sollen Cocktailbars und Biergärten werden.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich skeptisch über ein Rauchverbot für Jugendliche unter 18 Jahren geäußert. Was soll noch ein neues Rauchverbot für Jugendliche, wenn Erwachsene ihnen an jeder Ecke etwas anderes vormachen und bestehende Schutzregeln für Jugendliche missachtet werden?, sagte von der Leyen der Neuen Osnabrücker Zeitung. Schon jetzt gebe es ein Zigarettenabgabe- und Rauchverbot für Jugendliche unter 16, das durchgesetzt werden müsse. Was wir brauchen, sind konsequente Vorbilder - Erwachsene, die selber nicht rauchen und die Jugendlichen unter 16 klarmachen: Null Toleranz für Raucher-Kids, betonte die CDU-Politikerin.
(Redaktion)
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