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Rauchen macht Kinder zappelig

   

Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, gehen ein vierfach erhöhtes Risiko ein, dass ihre Kinder später unter dem so genannten Zappelphilipp-Syndrom leiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, über die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin berichtet.

Die Untersuchung des Suchtforschungsverbundes Baden-Württemberg belege, heißt es in einer Mitteilung des BMBF, dass Kinder rauchender Mütter bis zu vier Mal häufiger Verhaltensauffälligkeiten wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität - Leitsymptome des Zappelphilipp-Syndroms - zeigen. Hinzu komme, dass die Kinder einen niedrigeren Intelligenzquotienten hätten. Erhoben wurden die Daten im Rahmen einer Mannheimer Studie, bei der die Entwicklung von 362 Kindern von der Geburt bis zur späten Kindheit begleitet wurde.

Zum Thema Sucht bietet das BMBF eine neue kostenlose Broschüre an. Sie zeigt den Angaben zufolge, wie Nikotin, Alkohol und weitere Drogen auf Körper und Psyche der Menschen wirkten. Außerdem würden gesellschaftliche Faktoren und biologische Prozesse bei der Entwicklung von Suchtverhalten geschildert. Die Broschüre kann im Internet heruntergeladen werden.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)


Suchtforschung auf neuen Wegen (Download PDF) Link

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© Mike Paßmann, Hamburg