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| Qualm ist Gift für Milchzähne |
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Sind Kinder häufig Zigarettenrauch ausgesetzt, haben sie auch mehr Zahnlöcher. Das behaupten US-Forscher nach einer Langzeitstudie an 3.500 Kindern im Alter zwischen vier und elf Jahren. Die Wissenschaftler um Andrew Aligne von der Pediathink-Klinik in Rochester (US-Bundesstaat New York) untersuchten den Zusammenhang zwischen passivem Rauchen und Karies. Herangezogen wurde sowohl ein zahnärztliches Untersuchungsergebnis als auch eine Cotinin-Messung. Cotinin ist ein Abbauprodukt von Nikotin, mit dessen Hilfe die Menge des passiv eingeatmeten Zigarettenrauchs abgeschätzt werden kann.
Bei mehr als der Hälfte der Kinder hätten Cotinin-Werte vorgelegen, die für ein passives Rauchen sprechen, schreiben die Forscher im Journal of the American Medical Association (JAMA). Zwischen der gemessenen Cotinin-Menge und der Karieshäufigkeit des Milchgebisses habe ein Zusammenhang statistisch nachgewiesen werden können. Bei den zweiten Zähnen sei dies nicht mehr möglich gewesen. Den Forschern zufolge hätten bei einem Viertel der Kinder Löcher in den Milchzähnen verhindert werden können, wenn sie keinem Zigarettenqualm ausgesetzt gewesen wären.
Den Angaben zufolge ist Karies die häufigste chronische Krankheit bei Kindern in den USA. Mit Fluor versetzte Zahnpasten und mit dem Mineralstoff angereichertes Trinkwasser hätten in neuerer Zeit allerdings zu einem Rückgang der Zahnfäule geführt.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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