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Als ich Kind war, hieß es oft: Na warte nur bis Papa nach Hause kommt...
Ich habe von Anfang an mit den Kindern zusammen Papa an der Türe mit großem Hallo empfangen. Er muss sich so zu sagen den Weg frei Küssen.
Nie habe ich ihn als Angstperson dargestellt. Eher als großen Könner und Wissende. Wenn ich eine Frage nicht beantworten kann, oder etwas nicht in Gang setzen kann, sage ich zu den Kids: Da fragen wir gleich den Papa, vielleicht weiß der das, vielleicht kann der das.
Mein Mann hat den Part übernommen, den Kindern das Schwimmen bei zu bringen, dazu ist er jeden Tag mit ihnen im Schwimmbad gewesen.
Entscheidungen treffen wir zusammen. Freizeitgestaltung betrifft meistens die ganze Familie. Eine Radtour ohne Papa ist nicht denkbar.
Wenn ich auch alles alleine könnte. Für den Papa ist es wichtig, am Leben der Kinder teil zu nehmen- und für die Kids ist es ebenso wichtig.
Schon in den Schwangerschaften war er bei allen Ultraschalluntersuchungen dabei, konnte also auch da schon eine Beziehung zu den Kindern aufbauen, konnte sozusagen in den Bauch schauen.
Ich glaube, Väter haben eine schwere Stellung in der Familie. Häufig sind sie abwesend, bekommen vieles nicht mit. Da ist beim Abendessen doch genau der Moment um über die Ereignisse des Tages zu sprechen.
Ich stelle es mir schwer vor eine Schwangere zu begleiten. Kann man das Seelenleben doch gar nicht nach vollziehen.
Vater werden ist genauso eine Erschütterung im Tagesablauf wie Mutter werden. Es ist wichtig, den Vätern und werdenden Vätern mitzuteilen, was man fühlt und wie sich die Dinge entwickeln- ansosnten werden Väter zu Fremden
Väter wachsen in ihre Aufgabe genauso hinein wie Mütter, wenn man sie lässt; wenn man sie fordert.
(Forumsbeitrag von pannengeier)
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