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Mit kletternden Temperaturen steigt das Interesse am Outdoor-Cooking. Ob Würstchen, Steaks oder vegetarisches Fingerfood - für ein schmackhaftes und gesundes Menü vom Rost müssen nicht nur der richtige Grill und geeignete Zutaten her, sondern auch ein paar Grundlagen über das Garen auf dem Rost. Von A wie Apfel-Banane-Spieß bis Z wie Zwiebel-Steak - es lassen sich mehr Dinge köstlich grillen als Sie glauben! Wie Grillen zum Saison-Höhepunkt wird, erfahren Sie in diesem Artikel.
Anhänger des Slow-Grillens oder Barbecue kommen genauso auf ihre Kosten wie klassische Holzkohle-Griller. Gemüse-Liebhaber, Salat-Freunde, Fleisch-Gourmets, Nudel-Freaks, Fingerfood-Trendsetter sowie Brot-Fans finden appetitliche Anregungen für herzhafte, süße wie kalorienarme Snacks. Außerdem stellen wir Ihnen mit Kullerfisch, Kraftstulle, kaltem Hund & Co. Retrotrends für die Gartenparty vor. Einen Abend mit ausgefallenen Getränken und Häppchen der 50er, 60er und 70er Jahre gestalten und kulinarisch der Vergangenheit frönen ist durchaus kultig und bringt Abwechslung!
Welcher Grill passt zu mir?
Die Auswahl an Grillsystemen lässt insbesondere Neulinge nahezu verzweifeln. Für den Kauf eines Grills sollte jeder für sich die Vor- und Nachteile einzelner Systeme abwägen. Unabhängig von Form, Größe und Ausführung bestehen Grillgeräte in der Regel aus zwei Teilen, einem Teil für die Glut oder einer anderen Hitzequelle und einem Rost und/oder Drehspieß für das Grillgut.
Profis schwören auf den Holzkohle-Grill, denn er verleiht dem Grillgut das typische Aroma. Ein höhenverstellbarer Gitterrost für die Hitzeregulierung sowie ein Windschutz für die Glut sind unverzichtbar. Ein seitliches Glutbrett (Vertikalgrill) verhindert, dass durch herabtropfendes Fett und Fleischsaft schädlicher Rauch entsteht, der Krebs erregende Stoffe aufs Grillgut einwirken lässt. Bei einem waagerechten Grillrost kann das Grillgut durch Aluschalen geschützt werden.
Neben dem Holzkohle-Grill gibt es Geräte, die Keramik-/Lavasteine oder einen Grillrost mit Gas beheizen. Die sogenannten Gas-Grills sind - wie mit Strom betriebene Grillsysteme - komfortabler im Handling, denn man muss sich keine Gedanken um Brennmaterialien oder Anheizen machen. Die Temperatur lässt sich mit einem Regler einfach einstellen. Für die bequeme, rauchfreie und geruchsarme Art zu grillen entscheiden sich daher besonders Newcomer. Der Elektro-Grill, dessen Fettauffangschale vor Inbetriebnahme lediglich mit Wasser gefüllt werden muss, darf sogar bei schlechtem Wetter in geschlossenen Räumen zum Einsatz kommen.
Ein Trend sind ferner geschlossene Grillsysteme mit Deckel, mit denen Grillen und Barbecue (langsames Garen bei niedrigen Temperaturen und indirekter Hitze) möglich ist. Während beim herkömmlichen Grillen Temperaturen von über 250 °C entstehen, kommt ein geschlossenes Grillsystem mit 120 bis 180 °C aus. Auch Hersteller von Holzkohlegrills bieten zum Teil diese Kombi-Varianten an. Slow-Griller kommen so in den Genuss vielseitiger Zubereitungsmöglichkeiten. Grillen ist insgesamt eine nährstoffschonende, fettarme und gesunde Zubereitungsmethode - sofern man ein paar Regeln beherzigt. Egal für welchen Grill Sie sich entscheiden, achten Sie beim Kauf auf das GS-Zeichen. Es steht für Geprüfte Sicherheit.
Fleisch
Für Viele zeichnet sich ein gutes Grill-Buffet gerade durch ein würzig mariniertes Stück Fleisch aus. Doch nicht jedes Fleischstück eignet sich für den Rost.
Egal ob Rind (Hüft-, Rumpf- oder Lendensteaks), Schwein (Schnitzel, Nacken, Filet), Geflügel (Hähnchenschenkel, Putenbrust) oder Lamm (Kotelett, Keule, Schulter) - zum Grillen ideal sind vor allem magere oder leicht fettdurchzogene Teilstücke. Vorsicht geboten ist vor gepökelten Fleischwaren (z.B. Kasseler, Wiener Würstchen, Leberkäse). Bei Hitze reagiert das Nitrit aus dem Pökelsalz mit Eiweißstoffen im Fleisch zu schädlichen Nitrosaminen, die Krebs erregend sind.
Ausgefallen, aber lecker ist auch Büffel- oder Bisonfleisch, ein Grill-Trend aus den Vereinigten Staaten und Kanada. Schon im 17. Jahrhundert bereiteten Trapper-Pioniere ganze Bisons barbe-à-queue, d.h. vom Bart bis zum Schwanz, über dem Holzfeuer zu. Daraus - oder aber auch aus dem mexikanisch-spanischen Wort barbacoa (Feldofen) - entwickelte sich der Begriff Barbecue. Vor allem in den Südstaaten und im Westen der USA ist das BBC abgekürzte Grillvergnügen ein beliebtes Gartenfest, bei dem ganze Tiere oder viele Fleischstücke an einem Spieß oder auf einem großen Rost langsam gebraten werden. Das Fest kann gut und gerne einen ganzen Tag dauern und jede Familie hat ihr streng gehütetes Rezept für die Zubereitung des Fleisches.
Eine schmackhafte Marinade ist das A und O für optimalen Grillfleisch-Genuss. Durch das Bestreichen von Öl oder Einlegen wird das Grillgut nicht nur geschmacklich verfeinert, sondern bleibt auch saftig. Als Basis für eine Marinade dienen Öl, Wein oder Bier. Weitere Zutaten wie Kräuter, Gewürze, Senf, Essig oder Fruchtsaft verleihen dem Grillgut - je nach Rezept und Vorlieben - das typische Aroma. Wenn Sie Fleisch für den Rost fit machen, sollten Sie die Stücke immer vollständig mit der Marinade bedecken und alles gut verschlossen in einem Behälter mit Deckel im Kühlschrank bis zu zwei Tagen durchziehen lassen. Eine gute Würze erzielt das Grillfleisch ebenso durch eine herzhafte Füllung. Sie gibt nicht nur Saft an das Fleisch ab, sondern auch Geschmack.
Gemüse
Nicht nur Fleisch macht eine gute Figur auf dem Grill. Auch Kartoffeln und Gemüse eignen sich hervorragend als Beilagen oder vegetarische Häppchen fürs Grill-Menü.
Viele Gemüsesorten wie Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Zucchini oder Auberginen sind wie gemacht für den Rost. Bunte Grill-Ideen wie mediterranes Gemüse am Spieß oder gefüllte Paprika lassen auch das Auge mitessen. Je nach Geschmack kann das Gemüse ganz oder in Stücke geschnitten, aufgespießt, mit Kräutern oder anderen Zutaten wie Käse gefüllt oder mariniert zubereitet werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Marinade sollte allerdings erst kurz vor Ende der Grillzeit mit einem Pinsel aufgetupft werden. Wie beim Fleisch gilt auch hier: Je mehr Kräuter oder Zucker die Marinade enthält, desto schneller verbrennt sie auf dem Grill.
Gemüse mit langen Garzeiten (Karotten, Kohlrabi oder Rote Beete) müssen in sehr dünne Scheiben geschnitten oder vorgekocht werden. Auch Maiskolben, Champignons oder Fenchel sind grilltauglich und wie Kartoffeln in Folie gegart eine vitaminreiche Köstlichkeit.
Alufolie spielt beim Gemüse-Grillen eine wichtige Rolle. Das Grillgut wird in der Folie besonders schonend gegart und trocknet nicht aus. Die häufigste Frage, die sich Gemüse-Liebhaber am Rost stellen, ist wahrscheinlich die nach der richtigen Folien-Seite. Die glänzende Seite der Alufolie gehört nach innen, denn sie reflektiert die Hitze viel besser auf das Grillgut als die matte Seite. Die matte Seite kann Hitze besser aufnehmen und gehört deshalb nach außen. Bei Kartoffeln, Zucchinis oder Gemüsezwiebeln empfiehlt es sich, die glänzende Folien-Seite mit etwas Öl zu bestreichen, bevor das Gemüse darin eingewickelt wird.
Wer kein Gemüse-Fan ist und eher auf süße Vitamine steht, kann sich mit einem gegrillten Obstspieß zum Nachtisch etwas Gutes tun. Einfach Obst wie Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche oder Aprikosen in Stücke schneiden, mit Fruchtsaft und Gewürzen marinieren und auf Spieße stecken. Ganze Bananen werden ungeschält auf den Rost gelegt. Sie sind gar, wenn die Schale schwarz ist. Besonders gut hierzu passt ein Schoko-Dipp. Schließlich lässt sich auch Schokolade gut in der Restglut schmelzen.
Fingerfood und Brot vom Rost
Ausgefallen und durchaus einfach in der Handhabung auf dem Grill sind allerlei Fingerfood-Kreationen wie Mini-Pizza, Tomate-Mozzarella-Bruschetta, Tex-Mex-Burger oder mexikanische Tortilla. Nicht nur als Beilage, sondern auch als Vorspeise und Snack für zwischendurch helfen sie die Wartezeit aufs Würstchen geschickt zu überbrücken. Für Anfänger empfiehlt sich Bruschetta in vielerlei Varianten. Für das unkomplizierte Blitzrezept braucht man nur wenige Zutaten, wie zum Beispiel ein paar Scheiben Weißbrot, reife Cocktailtomaten, klein gehacktes Basilikum, Olivenöl, Knoblauchzehen, Salz und etwas Mozzarella. Die Brotscheiben werden auf jeder Seite mit Öl bestrichen und auf dem Grill vorgeröstet. Die frisch gerösteten Brote werden anschließend mit den geschälten Knoblauchzehen kräftig eingerieben und abermals mit Öl beträufelt. Feinschmecker enthäuten und würfeln die gegrillten Cocktail-Tomaten und verteilen sie dann zusammen mit den restlichen Zutaten auf den Brotscheiben.
Fortgeschrittene können sich an gegrillter Pizza probieren. Der Minipizza-Snack funktioniert ähnlich, nur dass hier ein frischer Hefeteig als Unterlage für Tomaten, Basilikum, Käse etc. ins Spiel kommt. Die kleinen, flach geformten Teigrohlinge werden auf einem gut gefetteten Backblech auf der heißesten Stelle in der Mitte des Grills vorgebacken, bis sie an der Unterseite knusprig und fest werden. Nach etwa einer Minute kann der Minipizza-Rohling mithilfe einer Grillzange gewendet werden. Schieben Sie anschließend das Backblech an eine weniger heiße Stelle und bepinseln sie die Oberseite mit Öl. Alle Zutaten können nun auf den Minibroten verteilt werden. Die belegten Pizzen müssen dann noch ein bis zwei Minuten grillen, bis der Käse auf dem Belag geschmolzen ist.
Einfach und schmackhaft sind auch mit Käse überbackene Brötchen vom Grill oder gefülltes Brot. Um eine zu starke Bräunung des Brots bei offenen Grillsystemen zu vermeiden, ist es klug, ein Stück Alufolie über den Rost zu spannen. Tortillas vom Holzkohle-Grill sind so schon nach 15 Sekunden von jeder Seite servierfertig.
Retro-Trends für die Gartenparty
Wer kennt noch Kullerfisch, Müggelperle, Pußtagold, Kraftstulle, Toast Hawaii, Käse-Igel oder kalten Hund? Für all diejenigen, denen nun ein Fragezeichen auf die Stirn geschrieben steht, wird es höchste Zeit, Geschichte einmal kulinarisch zu erleben. Retro-Trends sind auf jeder Grillparty ein schmackhafter Hingucker, über den man noch lange spricht. Ob 50er, 60er oder 70er Jahre-Grillparty-Motto oder nostalgischer Abend mit Foto-Album - genussvoll der Vergangenheit frönen ist durchaus kultig.
Zugegeben, Toast Hawaii - die Weißbrotscheibe mit gekochtem Schinken, Ananas und Butterkäse - stammt aus der Zeit der Nierentische und des Petticoats, aber das Rezept ist durchaus zeitlos und kann ohne Weiteres auf dem Grill zubereitet werden. Um die Entstehung von schädlichen Nitrosaminen einzudämmen (kann beim Erhitzen von gepökelter Wurstware entstehen), empfiehlt es sich, den fertig belegten Toast nicht der vollen Glut auszusetzen.
Ebenso ist der Käse-Igel, ein köstliches Souvenir aus Wirtschaftswunderzeiten, heute noch partytauglich. Schnell sind kleine Käse-Würfel abwechselnd mit Bananenstücken, Weintrauben, Gewürzgurkenscheiben und Cocktailkirschen auf Spieße aufgereiht. Als Grundgerüst für den Igel, auf den die fertigen Spieße gesteckt werden, eignet sich eine mit Alufolie überzogene Honigmelone. Dazu reichte man damals gerne einen Kullerpfirsich. Ein reifer, ringsum eingestochener Pfirsich wird in ein großes Glas gegeben und mit eiskaltem Sekt aufgefüllt. Der Pfirsich kullert so lange im Longdrink, bis die Kohlensäure entweicht.
In der ostdeutschen Küche waren Party-Drinks wie Pußtagold, eine Vanillemilch mit Kirschsaft und Dessertwein aufgefüllt, oder Müggelperle, eine Mischung aus Vanillemilch, Sanddornsaft und starkem Teeaufguss, beliebt. Als Grundlage für solche Getränke ist die Kraftstulle, ein DDR-Party-Hit aus den 70ern, zu empfehlen. Mit Senf verfeinerte Jagdwurst wird auf eine Scheibe Pumpernickel belegt und mit einer zweiten Scheibe Brot bedeckt. Schließlich setzt man der Stulle ein Spiegelei auf und garniert alles mit Paprikapulver und Schnittlauch. Zum Dessert schmeckt kalter Hund, eine nicht gerade kalorienarme Retro-Köstlichkeit aus Butterkeks- und Schokoschichten.
Gar nicht steif und altbacken kommt die kulinarische Reise in die Vergangenheit, wenn Sie Ihre Party-Gäste dazu mit den passenden Oldies oder einem Film wie Goodbye Lenin überraschen.
Kalorienarm und lecker: Saucen & Dips
Es muss nicht immer Mayo oder Ketchup sein. Fantasievolle Saucen und Dips für Grillsteak, Folienkartoffel und Brot vom Rost lassen sich im Handumdrehen selbst zubereiten.
Kalorienarme Tunken und leckere Brotaufstriche können auf Quark-, Naturjoghurt-, Frischkäse- oder Obst-/Gemüse-Basis hergestellt werden. Zum Verfeinern eignen sich Essig, Senf, etwas Honig sowie Gewürze und frische Gartenkräuter. Süß-sauer, scharf, würzig oder mild - jede Geschmacksrichtung ist möglich. Eine besonders exotische Liaison gehen pürrierte Mango mit Curry, frisch geriebenem Ingwer, Koriander, Salz, Pfeffer, etwas Joghurt, Honig und Zitronensaft ein. Wem indisch zu scharf ist, der kann mit etwas Tomatenmark, Joghurt, ein wenig Knoblauch, Salz, Pfeffer und frisch gehacktem Basilikum seinem Steak einen italienischen Anstrich geben. Auch Meerrettich-Paprika-Sauce oder ein feuriger Chili-Dip passen gut zu Grillfleisch. Besonders bunt wird der Dip mit Quark, etwas Joghurt und kleingewürfelten roten und gelben Paprika-Stücken. Eine klein gehackte Zwiebel, etwas Schnittlauch, Pfeffer, Salz und Knoblauch runden den Quark herzhaft ab.
Auch gekochte Möhren oder gedünstete Äpfel und Zwiebeln lassen sich prima als Grundstoff für einen leckeren Aufstrich verwenden. Insbesondere für Besitzer eines Pürierstabs oder Mixers ist das Zubereiten der verschiedensten Pasten und Dips überhaupt kein Problem. Falls Sie keine elektrischen Küchenhelfer zur Hand haben, können Sie das gekochte Gemüse auch ganz fein schneiden oder mit der Gabel zerdrücken.
Damit es auch wirklich kalorienarm bleibt, sollten Sie beim Kauf von Quark, Naturjoghurt und Frischkäse auf fettreduzierte Produkte achten. Ein leckerer Dip ist nicht nur die Krönung einer jeden Folienkartoffel, sondern auch mit knackiger Rohkost ein Party-Renner. Gurken, Möhren, Radieschen, Staudensellerie und Paprika sind - auf Stifte geschnitten - ideal zum Dippen. So wird aus dem Grillfest auch gleichzeitig eine köstliche 5 am Tag-Party.
Schnelle Pasta-Rezepte für die Grill-Party
Fast jeder mag Nudeln. Was liegt also näher als eine Grill-Party mit leckeren Nudel-Köstlichkeiten? Nudelsalat in verschiedenen Variationen - zum Beispiel italienisch mit Tomate-Mozzarella oder Pesto, asiatisch mit süß-saurem Gemüse, indisch mit Curry und oder karibisch-fruchtig mit Papaya und Ananas - beflügelt die Fantasie und bringt Abwechslung aufs Grill-Buffet.
Pasta gibt es in vielen verschiedenen Formen und Farben. Je nach Grundzutaten heißen sie Hartweizengrieß-Nudeln, Eiernudeln oder Vollkornnudeln. Grundsätzlich eignet sich jede Nudelsorte für Salat - sogar Spaghetti. Je kleiner und dünner die Nudel ist, desto eher nimmt sie das Aroma des Dressings auf. Besonders gut legt sich eine Sauce um hohl geformte Nudeln wie Penne oder spiralenförmige Sorten wie Fusilli. Die Nudeln können ruhig noch ein wenig bissfester als üblich gekocht werden, denn während der Salat durchzieht, werden sie per se noch ein wenig weicher.
Ein schmackhaftes Dressing ist das Geheimnis eines jeden Nudelsalats. Profis lassen den Salat über Nacht im Kühlschrank durchziehen und würzen kurz vor dem Verzehr nochmal mit Essig, Salz und Zucker nach.
Nudeln haben auch schon eine sehr lange Tradition: Die älteste Nudel der Welt ist 4000 Jahre alt und stammt aus China. Oft wird Marco Polo als Überbringer der Nudel genannt. Er soll die beliebte Teigware mit nach Europa gebracht haben. Ausgrabungen beweisen aber, dass schon die Etrusker Nudeln kannten. Die Griechen sollen sie dann später unter dem Namen ,laganon' nach Italien gebracht haben. Noch heute nennen die Süditaliener ihre Nudeln in manchen Regionen daher ,laganelle'.
(AID Infodienst)
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