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Ein Teil der in Gläschen erhältlichen baby-Fertignahrung weist zu hohe Nitratwerte auf. Das hat eine Stichprobe der Zeitschrift Öko-Test ergeben. Untersucht wurden 21 Gläschen mit Gemüsemischungen. Zwölf Produkte wurden hinsichtlich ihrer Nährstoffzusammensetzung und ihres Schadstoffgehalts als sehr gut bewertet, sechs schnitten mit gut ab, zwei sind befriedigend. Ein Produkt fiel mit mangelhaft durch.
Die mittelmäßigen und schlechten Noten seien auf Grund zu hoher Nitratwerte vergeben worden, schreibt die Zeitschrift. Nach Meinung von Öko-Test sollte ein sechs Monate altes Baby am Tag nicht mehr als 6,4 mg Nitrat aufnehmen. Die Belastungen so manch einer 190-Gramm-Portion gingen aber weit darüber hinaus. Negativer Spitzenreiter sei das Grüne Gemüse von Nestlé-Alete mit 32,1 mg Nitrat.
Experten zufolge sollten Kinder spätestens nach dem sechsten Lebensmonat die erste Beikost erhalten. Dann seien die bereits im Mutterleib angelegten Eisenspeicher weitgehend leer und das Spurenelement müsse von außen zugeführt werden. Produkte mit wenigen Zutaten sind sinnvoll, um Allergien vorzubeugen, rät das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund. 70 Prozent der Eltern von sechs Monate alten Säuglingen fütterten fertige Beikost, ermittelte das FKE.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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