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| Nachhilfe beim Zähneputzen |
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Während die Zahngesundheit von Kindern dank intensiver Vorbeugemaßnahmen deutliche Fortschritte gemacht hat, können viele Erwachsene noch Nachhilfe in Sachen Zahnhygiene gebrauchen. Diese Einschätzung vertritt Sabine Köhler, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Zahnärzteverbandes (DZV). Wichtig ist laut Köhler, nicht nur oberflächlich mit der Bürste über die Zähne zu schrubben, sondern sich mit Zahnseide oder interdentalen Zahnbürsten auch den Zahnzwischenräumen zuzuwenden. Zur Dauer der Prozedur erklärt die Zahnärztin: Drei Minuten zwei Mal täglich sind eine gute Richtschnur.
Am allerwichtigsten sei es, mit wirklich sauberen Zähnen in die Nacht zu starten, betont Köhler. Normalerweise müsse dann tagsüber nicht mehr zwischendurch geputzt werden. Problematisch sei es allerdings, wenn über Stunden hinweg süßer Tee getrunken oder zuckrige Bonbons gelutscht werden. Der Zucker halte den Ph- Wert des Speichels auf einem zu sauren Niveau, die Zähne könnten sich nicht remineralisieren. Erste Hilfe bringe ein Glas Wasser. Das hat auch eine günstige Spülwirkung, wenn man beispielsweise klebrige Bananen oder Schokoriegel gegessen hat.
Ein Kaugummi direkt nach dem Essen für zehn Minuten gekaut erhöhe die Speichelprodukten für rund zwei Stunden und verbessere damit die Selbstreinigung. Dies sei vor allem bei älteren Menschen sinnvoll, weil bei ihnen die Speichelproduktion zurückgeht. Niemand solle sich jedoch nach jedem Bissen um die Zahnhygiene sorgen, beruhigt die Ärztin. Ich gehe auch ohne Reue ein Eis essen, man muss nicht nach jedem Stückchen Schokolade ein schlechtes Gewissen haben.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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