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Nabelschnurblut: Vorsorge für Ihr Kind

   

Vorsorge für Ihr Kind
Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie mehr für eine gesunde Zukunft Ihres Kindes tun wollen.
Sie können bei der Geburt Nabelschnurblut entnehmen lassen und dieses für Ihr Kind einlagern lassen. ( Die Kosten übernimmt die Krankenkasse nicht, Ratenzahlung ist aber möglich) Wenn Ihr Kind einmal krank wird, können die enthaltenen Stammzellen für die Therapie eingesetzt werden. Diese Nabelschnurstammzellen können das gesamte blutbildende System eines Menschen wieder neu aufbauen.
Daraus werden dann rote oder weiße Blutkörperchen sowie Blutblättchen.
Aber die Stammzellen im Nabelschnurblut können noch mehr: Aus ihnen können sogar Muskeln, Nerven, Knorpel und Knochen erzeugt werden.
So gehen Sie vor:
· Nehmen Sie Kontakt zu einer Firma auf, die Nabelschnurblut einlagert
· Gehen Sie unsere Checkliste durch, bevor Sie sich entscheiden
· Schließen Sie einen Vertrag ab.
· Teilen Sie Ihrer Entbindungsklinik mit, dass Nabelschnurblut entnommen werden soll.
· Die Firma, die Sie beauftragt haben, schickt Ihnen ein Set zur Entnahme zu. Dieses Set packen Sie am besten sofort in Ihren Klinikkoffer.
· Vor der Entbindung übergeben Sie das Entnahmest an die Hebamme oder den Arzt. Beauftragen Sie am besten eine Vertrauensperson mit dieser Aufgabe, falls es bei Ihnen zu Komplikationen kommt.
· Sie Entnahme ist nicht schmerzhaft- weder Sie und Ihr Kind spüren etwas davon.
· Nach der Abnabelung des Kindes wird die Nabelschnur bei Zimmertemperatur in dem mitgebrachten Behälter aufbewahrt
Informieren Sie die Firma über die erfolgte Entnahme ( Telefonnummer mit in die Kliniktasche!)
· Mutter und Kind erhalten eine eindeutige Identifikationsnummer, so sind Verwechslungen ausgeschlossen.
· Das entnommene Material wird von einem Kurier innerhalb kürzester Zeit abgeholt.
· Im Labor wird das Blut untersucht und dann eingefroren
· Sie erhalten von der Firma ein Zertifikat über die erfolgreiche Einlagerung.


Checkliste
· Wie ist es um die wissenschaftliche Erfahrung mit der Einlagerung von Nabelschnurblut bestellt?
· Wo wird das Blut gelagert? (Ein Standort in Deutschland ist zu bevorzugen)
· Erkundigen Sie sich, wie die wirtschaftliche Situation des Unternehmens ist. Was passiert mit den eingelagerten Materialien, wenn die Firma aufhört zu existieren?
· Wie lang ist der Weg zum Einlagerungsort? Der Transport sollte auf keinen Fall länger als 24 Stunden dauern, da sonst Zellschäden auftreten
· Wird zu jeder Zeit eingelagert? Also auch am Wochenende, an Feiertagen
· In manchen Fällen gelingt die Einlagerung nicht. (Zu wenig Stammzellen, Blut verunreinigt etc).
· Bekommen Sie in diesem Fall Ihr Geld zurück?
(Eine Gebühr für die entstandene Arbeit ist die Regel)
· Werden alle Zellen eingelagert oder nur die weißen Blutzellen?
· Gibt es Referenzen? Können Sie erfahren, was die Kunden sagen? (Eventuell Forum auf der Websites des Unternehmens)
(Forumsbeitrag von Sarah)


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© Mike Paßmann, Hamburg