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Haben Sie auch einen Nörgelhans, einen Mieseprim, einen Das-mag-ich-nicht zu Hause? Einen, der einem das mittägliche Kochen so richtig verderben kann? Wir hatten auch so einen Kandidaten!
Morgens und abends nur Marmelade aufs Brot - aus Verzweiflung bestrich ich ihm den Käse mit Marmelade.
Mittlerweile gibt es 1 Hälfte mit Käse, 1 Hälfte mit Marmelade. Wunder wirkte hier auch eine Mini-Gabel oder Party-Picker, mit dem Brotwürfel meist im Eiltempo verspeist werden!
Brotrinden bleiben bei uns übrigens prinzipiell dran!
Zum Mittag aß unser Sohn lange Zeit nur trockene Nudeln, Pommes und trockenen Reis, mittlerweile mag er sehr gern Käse! Salat, Gemüsesuppe (inklusive der einst verhassten Möhren!), Reispfanne mit allen Zutaten, Fischfilet, Hähnchennuggets, Bratkartoffeln, Milchreis, Pfannkuchen, Gehacktes, Sauce, Frikadellen, Nudelauflauf, Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Erbsen, Mais, Pizza und jeden Abend jede Menge Rohkost: Paprika, Kohlrabi, Möhren, Gurke, Radieschen mit Kräuterquark zum dippen! Und stets hat er uns beim Essen überrascht mit dem Satz Julian mag jetzt auch schon xy! Mama, Papa, gib mal Julian xy!
Geholfen hat uns folgendes:
·Gesundes Essen vorleben - und dabei darf auch ruhig betont werden, wie lecker gerade diese Soße, dieses Gemüse etc. schmeckt!
·Fleisch und Fisch gibt es auch in kindgerechter Form, von IGLO Lustiger Bauernhof, Piratenbeute von FROSTA, Hähnchenfleisch in Flugzeug-Form, Fisch in Fisch-Form von EISMANN - da macht das Essen mehr Spaß!
·Immer mal wieder ein kleines Häppchen zum Probieren auf den Teller legen.
·Die Kinder mit entscheiden lassen, was auf dem Speiseplan stehen soll.
·3 Wochen lang nur Nudeln? Kein Problem! Die sind gesund und auch diese Phase geht vorüber!
·Essen nicht zum Mittelpunkt des Tages machen - erregt der Protest am Tisch die gesamte Aufmerksamkeit, wird's erst richtig interessant.
(Forumsbeitrag von doppelmama)
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