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| Erste Beratungsstelle zur Mediensucht |
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In Schwerin entsteht derzeit die erste beratungsstelle für Mediensüchtige. Geschätzt wird, dass es in ganz Deutschland eine Millionen mediensüchtige Kinder und Erwachsene gibt.
Ein Hauptmerkmal der Mediensucht sei das exzessive Computerspiel, so Peter Grosch, der Geschäftsführer der Evangelischen Suchtkrankenhilfe Mecklenburg- Vorpommern. Wie die Ärztliche Praxis berichtet, wird von der Suchtkrankenhilfe Mecklenburg-Vorpommern das für zwei Jahre als Modellprojekt angelegte Kompetenzzentrum für Mediensucht zusammen mit der Carl-Friedrich-Flemming- Klinik für Abhängigkeitserkrankungen in Schwerin betrieben. Zwei Psychologen beraten Abhängige und Angehörige. Bei Kindern wie auch Erwachsenen zeige sich das Problem in einer exzessiven Nutzung von Computern, Handys, PC-Spielen und Internet. Kinder, so Grosch, bekämen häufig völlig unkritisch Medienprodukte mit hohem Suchtpotenzial geschenkt.
Folgen der Mediensucht bei Kindern könnten Kontaktarmut, Konzentrationsmangel, Konflikte mit den Eltern und Schulden (Handygebühren) sein. Als kritisch bewerten es Experten bereits, wer täglich vier Stunden mit Spielen am Computer verbringt. Exzessive Mediennutzung habe immer etwas mit Realitätsverlust zu tun. Wie Therapien für Mediensüchtige aussehen könnten, daran muss offenbar noch gearbeitet werden.
(Redaktion)
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