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Langstreckenflüge - nichts für Babies

   

Als puren Stress beschreibt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin Baby und Familie einen Langstreckenflug für Babies. Vor allem im Alter um die acht bis zehn Monate sei ein Kleinkind auf einer solch langen Reise kaum ruhig zu halten. Die lange Reise mit einem Baby werde für alle Beteiligten zu einer Belastung. Zudem: Die Strahlenbelastung bei einem Transatlantikflug entspreche der einer Lungenaufnahme beim Röntgen. Da müsse jeder selbst abwägen, ob er dieses für einen Urlaub in Kauf nehmen wolle, so Busse.

Ob man während der Schwangerschaft auf Flugreisen gehen sollte, ist umstritten. Vor allem Langstreckenflüge gelten als bedenklich bis ungeeignet für werdende Mütter. Die Gefahren der Strahlenbelastung bei Kurz- und Langstreckenflügen werden unterschiedlich beurteilt. Weitgehend Einhelligkeit herrscht darüber, dass Schwangere bis zum vierten Monat grundsätzlich kein Flugzeug besteigen sollten. Grund: Die Organe des Embryos sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht voll ausgebildet und daher sehr empfindlich. Für die gesamte Zeit der Schwangerschaft wird auch den Frauen vom Fliegen abgeraten, die Mehrlinge erwarten, bereits eine Fehlgeburt hatten oder unter einer Herz- und Kreislauferkrankung leiden. Im Übrigen gilt: Bei jedem Langstreckenflug besteht eine Thrombosegefahr. Und ein Blutgerinnsel bildet sich bei Schwangeren leichter. (Redaktion)

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© Mike Paßmann, Hamburg