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| Kuren für Mütter mit behinderten Kindern |
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Die Pflege und Versorgung eines behinderten Kindes führen schnell zu Überforderungen, die sich negativ auf die Gesundheit der gesamten Familie auswirken. Für Eltern mit behinderten Kindern gibt es spezielle Angebote der Vorsorge und Rehabilitation im Rahmen der Müttergenesungskuren. Darauf weist die Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung in Freiburg hin.
Einrichtungen mit einem Spezialangebot für Eltern mit behinderten Kindern sind barrierefrei eingerichtet und verfügen über entsprechend ausgebildetes Personal. Die therapeutischen Maßnahmen orientieren sich an den besonderen Erfordernissen der Behinderung. Bei der integrativen Kinderbetreuung gehen die Therapeuten auch auf die spezielle Rolle der unbehinderten Geschwister ein.
Während der dreiwöchigen Mutter-Kind-Kur werden die extremen Belastungen aufgegriffen, die sich aus der besonderen Lebenssituation ergeben. Gerade bei Müttern mit behinderten Kindern ist die Zahl der psychosomatischen Erkrankungen hoch. Neben der medizinischen Behandlung und Therapie sind es oft die kleinen Hilfen, die spürbare Entlastung bringen. Viele Mütter können nachts das erste Mal wieder durchschlafen, wenn sie wissen, dass wir uns um die aufwändige Pflege der Kinder kümmern, und nicht sie in der Verantwortung sind, berichtet Liz Gilhaus vom St. Josefs-Haus in Monschau. Die Therapeuten können die Kinder auch leichter dazu bewegen, Neues auszuprobieren. Den Eltern fehlt hierzu oftmals die Kraft oder die Zeit, so Gilhaus.
Welche Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen Mütter mit behinderten Kindern in Anspruch nehmen können, darüber informiert die Telefon-Hotline der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung 0180 / 140 0 140 (4,6 Cent pro Minute aus dem Festnetz).
(Redaktion)
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