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Krampfadern

   

Wer bereits Besenreißer und ein schwaches Bindegewebe hat, muss aufpassen, dass in der Schwangerschaft nicht noch Krampfadern hinzukommen. Denn der Körper produziert jetzt genau jene Hormone, die Gewebe und Muskeln nachgiebiger machen, um später die Geburt zu erleichtern. Leider lässt dabei auch die Elastizität der Venen nach, die während der Schwangerschaft bis zu einem Viertel mehr Blut transportieren müssen. Die Folge: Die Venenklappen schließen nicht mehr richtig, das Blut wird nicht mehr komplett zum Herzen transportiert. Der entstehende Blutstau weitet die Ader immer mehr - die Beine beginnen zu kribbeln, die Füße schwellen an und schmerzen. Schließlich werden die gefürchteten bläulichen Verfärbungen sichtbar.

Das können Sie tun:

Vorbelastete Frauen sind gut beraten, frühzeitig Kompressionsstrümpfe zu tragen, die die Venen stützen. Keine Angst, Sanitätshäuser bieten mittlerweile auch modische Stützstrümpfe an. Sie müssen allerdings vom Arzt verschrieben und individuell angepasst werden.

Kein unnötiges Körpergewicht mit sich herumschleppen.

Die Beine so oft wie möglich hochlegen, flache Absätze tragen und viel barfuss gehen. Das trainiert die Muskel-Venen-Pumpe.

Viel Bewegung, keine gefäßerweiternden Saunagänge und Sonnenbäder, lieber kalte Güsse von unten nach oben.

Hausarbeiten möglichst im Sitzen erledigen.

Quelle: Ökotest Ratgeber 01/2001
(Forumsbeitrag von Katja)


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© Mike Paßmann, Hamburg