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| Kinderzähne ohne Elektrik putzen |
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Elektrische Zahnbürsten gibt es inzwischen auch für Kleinkinder. Sie sind meist lustig geformt und kommen bei den Kleinen gut an. Gar nicht gut findet die Verbraucher-Initiative Berlin diese Putzmaschinen und rät Eltern vom Kauf ab. Für die Milchzähne ihrer Sprösslinge sollten Eltern lieber eine besonders weiche, kleine Kinderzahnbürste anschaffen statt schon frühzeitig die elektrische Variante zu wählen. Vorsicht sei auch bei Mundduschen angebracht: Ein zu starker Wasserstrahl könne das Zahnfleisch der Kinder rasch verletzen.
Grundsätzlich sollten Eltern die tägliche Zahnreinigung ihrer Kleinen ab dem Alter von zwei Jahren selbst in die Hand nehmen, empfehlen die Verbraucherschützer. Die ersten Zähnchen könnten mit einem Mullläppchen oder Wattestäbchen gereinigt werden. Milchzähne bräuchten viel Pflege, weil ihr Zahnschmelz dünn ist und besonders leicht von Karies angegriffen wird.
Später sollte eine Kinderzahnbürste ins Bad mit einem kleinen Borstenfeld und abgerundeten Borsten. Kunststoffzahnbürsten seien hygienischer als Naturhaarbürsten, heißt es. Wichtig sei zudem ein dicker, rutschfester Griff. Weil Kleinkinder gern einen Teil der Zahnpasta beim Putzen verschlucken, sollte einer speziellen Kinderzahncreme der Vorzug gegeben werden. Sie enthielten geringere Fluoridgehalte als Zahnpasten für Erwachsene.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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