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Kindersportschuh

   

bei den Kinderschuhen sollte nicht gespart werden, denn durch falsches Schuhwerk können sich z.B. Fußdeformationen entwickeln. Der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie (BVO) in Berlin weist darauf hin, dass Kindersportschuhe Stöße nicht zu stark dämpfen sollten, da Kinder zur Ausbildung ihrer koordinativen Fähigkeiten den Boden noch spüren müssen. Für Kleinkinder sind einfache Turnschlappen oder rutschfeste Sohlen meist ausreichend.

Ab dem Schulalter sollte die Sohle des Sportschuhs dann eine Versteifung im Rück- und Mittelfußbereich aufweisen, weil bei Kindern die Ferse stärker belastet wird als bei Erwachsenen. Regelmäßig überprüft sollte auch die Passform des Schuhs werden, denn Kinderfüße wachsen pro Jahr um bis zu drei Größen. Rote Druckstellen an den Zehen, hochgebogene oder abgeschliffene Zehennägel sowie Blutergüsse unter den Nägeln sind Hinweise auf zu kleine Schuhe. Aber nicht nur die Länge, auch die Breite des Fußes muss berücksichtigt werden.

Fachgeschäfte bieten in der Regel nicht nur die Vermessung der Fußlänge sondern auch der Fußbreite an. Die beste Zeit zum Schuhkauf ist der späte Nachmittag, da zu dieser Tageszeit der Fuß durch die Belastung leicht angeschwollen ist - die Gefahr, Schuhe zu klein zu kaufen, wird dadurch vermieden. Bei der Sohle muss auf eine ausreichende Flexibilität geachtet werden. Knicken sollte die Sohle im Bereich der Zehengelenke, jedoch nicht zwischen Absatz und Mittelfuß.

Des Weiteren berichtet der BVO, dass Kindersportschuhe weder Absätze, noch Längs- oder Querstützen benötigen, und auch auf Sporteinlagen kann im Normalfall verzichtet werden. Wichtiger ist, auf ein atmungsaktives Obermaterial des Sportschuhs zu achten, denn Kinderfüße neigen stark zum Schwitzen. (Redaktion)

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© Mike Paßmann, Hamburg