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Fachärzte raten dringend zu Augenkontrollen schon bei Kleinkindern. Denn knapp ein Drittel aller Jungen und Mädchen im Kindergarten leide bereits an Sehstörungen, teilt der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands mit. Doch nur bei 40 Prozent der betroffenen Kinder sei dieses Problem bekannt. Um eine bestmögliche Entwicklung der Sehfähigkeit zu gewährleisten, müssten aber Sehstörungen bereits in den ersten drei Lebensjahren erkannt und notfalls behandelt werden, mahnen die Fachärzte.
In den ersten Lebensmonaten sollten die Eltern daher auf äußerliche Auffälligkeiten der Baby-Augen wie Veränderungen der Pupillen oder Augenzittern achten. Bei familiärem Risiko für Schielen oder Fehlsichtigkeit empfehle sich eine Augenkontrolle zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat. Besonders gefährdet sind nach Erkenntnissen der Mediziner Frühchen und unterentwickelte Babys.
Spätestens zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr sollte nach Meinung der Augenärzte auch jedes unauffällige Kind auf Augenerkrankungen oder Sehstörungen untersucht werden. Grundsätzlich gelte, dass selbst schwere Augenerkrankungen bei Kindern geringere Symptome als bei Erwachsenen zeigten und deshalb leicht übersehen werden könnten, warnen die Mediziner. Der Laie erkenne oft nicht, wenn Kinder schielten oder ein sonstiger Augenfehler vorliege.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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