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Bereiten Sie Ihr Kind auf die Schule vor

   

So bereiten Sie Ihr Kind auf die Schule vor

Wenn du erst in die Schule kommst
Die meisten Kinder sehen der Schule freudig entgegen. Diese positive Gefühl sollten Sie Ihren Kind lassen und es am besten noch fördern. Aussprüche wie In der Schule wirst du schon Ordnung lernen oder Was soll das mit dir nur in der Schule werden? machen Ihrem Kind die optimistische Einstellung kaputt. Die Schule ist keine Zuchtanstalt und nicht dazu da, Kinder zu bestrafen. Machen Sie Ihrem Kind also keine Angst, sondern beantworten Sie eventuelle Fragen zum Thema Schule so sachlich wie möglich.

Wie war das bei Ihnen?
Sie mögen sich vielleicht fragen, was Ihre eigene Schulzeit mit dem Schulbeginn Ihres Kindes zu tun hat? Sehr viel. Ganz unbewusst übertragen Sie Ihre Erfahrungen ( besonders die negativen ) auf Ihr Kind. Denken Sie einmal über Ihre Schulzeit nach und überlegen Sie, inwiefern vielleicht negative Erfahrungen das Bild, das Sie Ihrem Kind vermitteln, trüben.
Falls Ihr Kind danach fragt, können Sie ganz ehrlich sagen, dass es auch negative Erlebnisse gegeben hat. Auch Ihr Kind wird negative Erfahrungen machen- die gehören dazu

Überzogene Erwartungen
Besonders wenn Kinder größere Geschwister haben, die schon lesen und schreiben können, sind sie ganz begierig darauf, es den Großen gleich zu tun.
Dämpfen Sie, wenn nötig, die überzogenen Erwartungen Ihres Kindes. Machen Sie klar, dass es nicht in der ersten Woche lesen und schreiben lernt. Erkundigen Sie sich bei der Schule, wie die ersten Wochen bei den Anfängern verlaufen werden und sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber.

Mal schnuppern
Manche Grundschulen bieten einen ?Schnuppertag? an. An diesem Tag kommen die zukünftigen Erstklässler in die Grundschule und werden von Lehrern und älteren Kindern herumgeführt.
Wenn es diese tolle Einrichtung in Ihrer Schule noch nicht gibt, regen Sie das doch einmal an. Oder: Tun Sie sich mit anderen Eltern zusammen und bitten Sie, dass Sie in einer kleinen Gruppe die Schule besuchen dürfen.

Rollenspiele
Wenn Ihr Kind vor Schulbeginn weiß, wie es in der Schule zugeht, stärkt das seine Zuversicht, dort auch gut klarzukommen. Regen Sie doch einmal an, Schule zu spielen. Ältere Geschwister oder Freunde dürfen Lehrer sein und Ihr Kind bekommt eine kleine Schüler-Ausstattung: Ein paar Stifte, eine Blätter, die zu einem Heft zusammen getackert werden und eine Tasche als Schultasche. Schreiben Sie den Namen Ihres Kindes groß auf das erste Blatt seines Heftes.
Nun können die Kleinen nach Herzenslust Kritzeln, Malen und den ?Lehrer? löchern. Natürlich gibt es auch eine Pause und die Kinder werden am Ende des Spiels verabschiedet.

Emotionale Intelligenz
Neben wem werde ich sitzen?, werden meine Klassenkameraden mich mögen?, Schaffe ich meine Aufgaben?. Diese und andere Fragen quälen die ABC-Schützen. Sie können Ihrem Kind helfen, indem Sie sich für die Beantwortung der Fragen Zeit nehmen und auf seine Ängste eingehen. Gerade im emotionalen Bereich können Sie dem Schüler viel mit auf den Weg geben: Lehrern Sie Ihr Kind, wie man Freundschaften aufbaut und pflegt. Ein stabiles Netz ist eine starke Hilfe, wenn der Schul-Himmel einmal nicht voller Sonnen hängt.
(Forumsbeitrag von Sarah)


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© Mike Paßmann, Hamburg