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| Geburtsfehler bei In-vitro-Kindern |
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Kinder, die durch künstliche befruchtung gezeugt werden, erkranken nach Meinung internationaler Forscher eher an seltenen Krankheiten als normal gezeugte Kinder. Nicht nur genetisch bedingte Erkrankungen wie das Beckwith-Wiedemann Syndrom, sondern auch Krebs und andere Geburtsfehler treten häufiger bei In-vitro- Fertilisationen auf, berichten Wissenschaftler vom Babraham Institute in Cambridge im britischen Journal of Medical Genetics.
Die Chance, am seltenen Beckwith-Wiedemann-Syndrom zu erkranken, ist bei Kindern, die durch In-vitro-Fertilisation auf die Welt gekommen sind, viermal höher als bei anderen Kindern. Das Beckwith-Wiedemann-Syndrom ist ein Großwuchssyndrom, das mit Fehlbildungen einhergeht und zu bestimmten Tumoren führt. Geburtsgewicht und Geburtsgröße sind erhöht und das Neugeborene leidet unter hervortretenden Augen und Eindellungen an den Ohren (Kerbenohren). Sowohl bei der In-vitro-Fertilisation als auch bei der intrazytoplasmatischen Spermien- Injektion ist die Zahl der erkrankten Kinder größer.
Bei einem geklonten Kind wäre diese Rate noch höher, meinen die Forscher, weil die Klon-Technik das Imprinting der Gene stört, das die Wachstumsaktivität im Mutterbauch kontrolliert. Wolf Reik vom Babraham Institute glaubt, dass Imprinting- Fehler auch der Grund für die zahlreichen Todesfälle beim Klonen von Lebewesen sind.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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