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Impfung kein Grund für Kindstod

   

Zwischen dem plötzlichen Kindstod und Impfungen gibt es keinen Zusammenhang. Das hat eine groß angelegte Studie ergeben, über die das American Institute of Medicine berichtet. Auf der Grundlage von Daten der letzten 50 Jahre gingen die Forscher der Frage nach, ob Impfungen im ersten Lebensjahr gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis B, bakterielle Meningitis und lebensbedrohliche Pneumokokken-Infektionen in einem Zusammenhang mit dem Auftreten des plötzlichen Kindstodes stehen.

Nach Angaben von Maria McCormick, Leiterin der Untersuchung und Vorsitzende des amerikanischen Impfkomitees, konnte bei der Untersuchung kein Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem plötzlichen Kindstod hergestellt werden. Das gelte auch für jene Impfungen, die in seltenen Fällen eine bakterielle Meningitis als Impfschaden hervorrufen können. Dazu gehören die Impfstoffe gegen Polio, Hepatitis und Haemophilus Influenza. Die Wissenschaftler kamen auch zu dem Schluss, dass es keinen Zusammenhang zwischen Impfschäden und anderen Arten von Kindersterblichkeit gibt.

Den Wissenschaftlern zufolge sind Krankheiten eine weitaus größere Bedrohung für die Gesundheit der Kinder als Impfungen. In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Fälle von Diphtherie, Polio und Hepatitis B unter Kindern dank der Impfungen drastisch zurückgegangen. Früher sind daran Hunderte von Kleinkindern gestorben, heute sehen Kinderärzte diese Krankheiten eher selten, so McCormick.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)


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© Mike Paßmann, Hamburg