| Ostergedicht: Henne Hanna |
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(von Fredrik Vahle)
Sieben arme Hühner saßen
in dem Hühnerstall, dem engen.
Sieben arme Hühner mussten
sich darin zusammendrängen.
Aber einst, die Henne Hanna,
lief ganz still und heimlich weg
und fand bei der alten Mauer
ein vorzügliches Versteck.
Hanna sonnt sich auf der Mauer.
Alles war für sie so neu.
Und sie legt ihre Eier
in ein Nest aus frischem Heu.
Sieben Mäuse fanden Ostern
in dem grünen, grünen Gras
bunte Ostereierschalen
und sie machten damit was...
Henne Hanna hat gebrütet,
zwanzig Tage saß sie da.
Doch dann ging sie mal spazieren,
weil ihr einfach danach war.
Und da kamen sieben Mäuse.
Fünf von ihnen schlüpften fix
in die Ostereierschalen.
Henne Hanna merkte nix.
Und die kleinen Küken pickten
sich aus ihrem Eierhaus:
Ach, was sind denn das für Küken?
Ei, wie sehen die denn aus?
Henne Hannas Küken standen
da und staunten stumm und still.
Und in diese Stille piepte
eine Maus: "April, April!"
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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