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| Handy stört die Entwicklung von Kindern |
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Jederzeit erreichbar - das gilt mittlerweile nicht nur für Erwachsene, auch für Kinder und Jugendliche gehört ein Handy oft schon zur Grundausstattung. Nach Mitteilung der AOK Bayern haben bereits rund 20 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen ein Handy. Jugendliche besitzen fast ausnahmslos ein Mobiltelefon. Dass dies nicht nur Vorteile bringt, ist auch den meisten Eltern bewusst. Doch viele machen sich vor allem wegen der unkalkulierbaren Risiken der Handystrahlung Sorgen, und auch die finanzielle Belastung durch die meist enormen Handyrechnungen der Kinder ist für viele Familien ein großes Problem.
Vielen Eltern ist jedoch nicht bewusst, dass ihre Kinder das Gerät auch nachts oft angeschaltet lassen, denn sie wollen für ihre Freunde jederzeit erreichbar sein. Nicht mehr Fernsehen oder Computer sind mittlerweile die großen Störenfriede im Kinderzimmer, sondern das ständige Klingeln des Handys. Belgische Wissenschaftler haben 2.500 Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren dazu befragt.
Das Ergebnis war, dass 3 Prozent der Kinder und 10 Prozent der Jugendlichen mindestens einmal pro Nacht wegen einer SMS aus dem Schlaf gerissen werden. Die Experten sind besorgt, denn eine ausreichende Menge an ungestörtem Schlaf ist für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen sehr wichtig. Wird die Nachtruhe immer wieder gestört, kommt es zu einem Schlafmangel - Konzentrationsprobleme und Leistungsabfall in der Schule sind vorprogrammiert. Nachts ist Handy-Sendepause sollte in allen Familien zur Regel werden.
(Redaktion)
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