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Ein häufiges, aber gern verschwiegenes Leiden in der Schwangerschaft sind Hämorrhoiden. Die Krampfadern am Schließmuskel entstehen wie andere Krampfadern auch, sind aber ungleich schmerzhafter. Nach der Geburt verschwinden sie meist von selbst. Bisweilen machen sie den Frauen aber so zu schaffen, dass sie operativ entfernt werden müssen.
Das können Sie tun:
Eine ballaststoffreiche Nahrung mit Vollkornprodukten und viel Obst und Gemüse sorgt für einen regelmäßigen Stuhlgang und gleitfähigen Kot.
Viel trinken, um Verstopfung und starkes Pressen auf der Toilette zu vermeiden.
Sportarten, die Hämorrhoiden vorbeugen, sind Schwimmen und Radfahren. Auch Schließmuskelgymnastik ist sinnvoll: 30-mal hintereinander den Schließmuskel zusammenkneifen - das fördert die Durchblutung.
Sitzbäder mit zusammenziehenden Gerbstoffen, zum Beispiel Eichenrindenextrakt, können den Juckreiz lindern.
Langes Sitzen unbedingt vermeiden, sich beim Liegen am besten auf die Seite drehen.
In leichteren Fällen können auch Salben verwendet werden.
Quelle: Ökotest Ratgeber 01/2001
(Forumsbeitrag von Katja)
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