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Gute Nachbarschaft

   

Man kann sie zwar nicht verlangen oder gar einklagen, aber man kann sie aufbauen. Das beginnt mit einem freundlichen Gruß im Treppenhaus und der ganz normalen Höflichkeit und wächst mit kleinen Hilfestellungen, die man seinem Nachbarn anbietet, ohne sich dabei anzubiedern.

Gestatten Sie beispielsweise der jungen Mutter, den Kinderwagen neben Ihrer Tür abzustellen, wenn neben ihrer eigenen wenig Platz ist.
Bieten Sie der alten Dame von gegenüber an, ihren Müll mitzunehmen, wenn Sie ohnehin den eigenen hinuntertragen.

Denken Sie beim Gießen Ihrer Blumenkästen daran, dass heruntergelaufenes Wasser auf die Blumen oder den Balkon des unter Ihnen wohnenden Mieters tropfen kann. Ihnen selbst würde das sicherlich auch nicht gefallen - genauso wenig, wenn über Ihnen jemand den Teppich ausschütteln würde.

Lassen Sie auch mal alle fünf gerade sein, wenn Ihr Nachbar sich nicht exakt so verhält, wie Sie´s gern hätten. -Sicher waren Sie selbst ja auch schon einmal nicht ganz so korrekt?!
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)


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© Mike Paßmann, Hamburg