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| Grippe: Gefahr für Kleinkinder |
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Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) warnt vor einem erhöhten Gripperisiko für Kleinkinder. Von der Ansteckungsgefahr betroffen seien vor allem Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und zwei Jahren, schreibt das Deutsche Ärzteblatt unter Berufung auf die Mediziner. Deren Immunsystem habe noch nicht viel Kontakt mit den verschiedenen Grippeerregern gehabt, zitiert die Zeitschrift Ursel Lindlbauer-Eisenach vom BVKJ in München.
Eine neue Erregervariante wie das zurzeit vorherrschende Fujian-Virus könne sich deshalb sehr rasch ausbreiten. Vor allem für Risikokinder, die zum Beispiel an einer chronischen Erkrankung wie einem Herzfehler oder Diabetes leiden, könne eine Infektion mit dem Influenzavirus eine tödliche Gefahr bedeuten.
BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann betont im Ärzteblatt, es sei deshalb auf jeden Fall sinnvoll, sich bei einem Kinder- und Jugendarzt über ein mögliches Infektionsrisiko zu informieren und entsprechende Vorsorge zu treffen. Den Angaben zufolge sind in den USA und Europa bei der derzeitigen Grippewelle bisher über 50 Kinder an den Folgen einer Infektion mit dem Influenza-Virus A gestorben.
Während die Grippewelle in einigen Ländern Europas, wie England, Irland, Frankreich oder Spanien abebbe, breite sich das Virus in anderen Ländern noch aus. Betroffen seien vor allem die Schweiz und die Niederlande. Auch in Deutschland nehme die Zahl der Erkrankungen zu.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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