|
|
|
|
|
|
| Gesunde Ernährung beginnt beim Baby |
|
|
Säuglingsmilchnahrung mit langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCP) hat einen positiven Einfluss auf den blutdruck. Das berichtet die Gesellschaft für Ernährungsmedizin in Aachen. Da der Blutdruck im Kindesalter mit den Werten im späteren Leben und damit auch mit dem Herzinfarkt-Risiko zusammenhängt, empfehlen die Experten allen Müttern, die nicht stillen können oder möchten, die Verwendung von LCP-haltiger Säuglingsmilchnahrung.
Als Begründung werden die Ergebnisse einer europaweiten Studie angeführt, bei der 136 Neugeborene während der ersten vier Lebensmonate entweder eine mit LCP angereicherte Säuglingsmilchnahrung oder eine Milch ohne diese Fettsäuren erhielten. Die Vergleichsgruppe bestand aus 83 gestillten Kindern. Nach sechs Jahren wurde der Blutdruck der Kinder gemessen. Bei den Kindern der ehemaligen LCP-Gruppe seien beide Blutdruckwerte wesentlich niedriger gewesen als bei den Kindern, die nicht angereicherte Säuglingsmilch erhalten hatten. Die Stillkinder hätten einen ähnlichen Blutdruck aufgewiesen wie die LCP-Gruppe.
Die Ursache für diesen Zusammenhang ist der Gesellschaft zufolge noch unklar. Auch bei Erwachsenen habe man die blutdrucksenkende Wirkung von Omega-3-Fettsäuren beobachtet. Der diastolische Blutdruck, der zweite, niedrigere Blutdruckwert, steht in einem engen Zusammenhang mit koronarer Herzkrankheit und Schlaganfall. Die Verwendung von LCP-haltiger Säuglingsmilchnahrung sei daher eine gute Möglichkeit, das spätere Risiko für diese Erkrankungen bereits im Kindesalter zu verringern, schlussfolgern die Aachener Experten.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
|

Nächster Tipp:
|
|
|
|
|
|
|
|
|