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| Gesund trotz Pizza und Burger |
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Fast jedes dritte Kind in Deutschland ist zu dick. Und bleibt es in der Regel auch, denn: Aus dicken Kindern werden meist dicke Erwachsene. Drei von vier Kindern werden ihre überflüssigen Pfunde nicht mehr los. Deshalb kommt es darauf an, möglichst früh mit einer gesunden Ernährung zu beginnen.
Dass das alles andere als einfach ist, zeigt eine Umfrage, die Prof. Jörg Diehl von der Universität Gießen durchgeführt hat. Der Ernährungspsychologe befragte Kinder zu ihren Nahrungsvorlieben. Die höchsten Werte erzielten dabei Pizza, Spaghetti, Pommes frites, Hamburger, Pudding, Cornflakes, Kartoffelchips und Popcorn. Auch Obst ist gefragt, während Gemüse eher auf Ablehnung stößt. Spitzenreiter ist das Convenience-Produkt Pizza. Kinder, die dieses Gericht ungern essen oder ablehnen, sind eine verschwindende Minderheit, so Diehl.
Angesichts dieser Umfrage-Ergebnisse müssen Eltern einige Energie investieren, damit
Ihre Kinder außer Zucker, gesättigten Fettsäuren und künstlichen Aromastoffen auch noch die dringend notwendigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien zu sich nehmen. Bei dieser Aufgabe will ihnen die Ernährungsexpertin Petra Thorbrietz mit ihrem Kursbuch gesunde Kinderernährung (Verlag Zabert Sandmann, 2002, 240 Seiten, 24,80 Euro) unter die Arme greifen.
In dem Ratgeber erfahren Eltern, welche Lebensmittel wirklich gesund sind (so gelten beispielsweise die beliebten Frühstücks-Cerealien wegen ihres hohen Zuckergehalts bei Ernährungsexperten schlicht als Süßigkeiten), welche Nährstoffe ihr Nachwuchs von der Geburt bis zur Pubertät benötigt und wie sie Ihr Kind fürs Genießen gewinnen können (nicht durch den Vorsatz: Von heute an wird alles anders). Die elterliche Überzeugungsarbeit lohnt sich, denn Kinder, die sich gesund ernähren, sind ein Leben lang vor vielen Krankheiten geschützt.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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