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Gefahr durch Meningokokken

   

Kinder und Jugendliche sind im Frühjahr besonders gefährdet, sich eine Meningokokken-Infektion zuzuziehen. Die bakterielle Erkrankung könne zu Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung führen, so das Deutsche Grüne Kreuz (dgk) in Marburg. Anzeichen einer Meningokokken-Infektion seien hohes Fieber, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Benommenheit bis hin zu Bewusstseinsstörungen führen. Aber auch Lichtempfindlichkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Nackensteife sowie rot-violette Hautflecken zählten zu den Symptomen der Erkrankung.

Die Krankheitskeime würden durch Tröpfcheninfektion übertragen, heißt es weiter. Eine rasche ärztliche Behandlung mit Antibiotika könne die Infektionsfolgen in den meisten Fällen verhindern. Dies setze aber eine frühzeitige Diagnose bei dem Erkrankten voraus. Trotz ärztlicher Behandlung seien bei jedem fünften Erkrankten Spätfolgen wie Hörverlust oder Krampfleiden zu beobachten.

Schüler und Austauschstudenten, die in den Beneluxstaaten, Großbritannien und Südeuropa unterwegs sind, wird laut dgk eine Impfung nahe gelegt. Für Reisende außerhalb Europas empfehlen sich spezielle Impfprogramme.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)


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© Mike Paßmann, Hamburg