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Zur Geburt in die Klinik

   

Etwa 15 von tausend Schwangeren entbinden in Deutschland zu Hause oder in einem Geburtshaus. Studien besagen, dass etwa 14 bis 18 Prozent dieser außerklinischen Geburten wegen plötzlicher Komplikationen im Krankenhaus enden. So lange die von uns eingeforderten Sicherheitsstandards nicht gewährleistet sind, raten wir von außerklinischen Entbindungen ab, betonten deshalb unlängst Fachärzte auf einem Gynäkologenkongress.

Zu diesen Sicherheits-Forderungen gehöre etwa die Möglichkeit, binnen zehn Minuten mit einem Notfall-Kaiserschnitt entbinden zu können. Bei der Wahl der Geburtsklinik sollten Schwangere darauf achten, dass nicht alle Kliniken diese Anforderung erfüllen, sagte Prof. Karl Schneider von der Frauenklinik der TU München. Nach einer Erhebung aus Bayern vergingen im Jahr 2000 bei einem Viertel der Not-Kaiserschnitte mehr als 20 Minuten zwischen dem Entschluss zum Eingriff und der Operation.

Derzeit kommt nach Expertenangaben in Deutschland rund jedes fünfte Baby per Kaiserschnitt zur Welt. Deutlich mehr Kinder erblicken im Westen der Republik auf diesem Weg das Licht der Welt: Die Kaiserschnitt-Rate liege in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern bei lediglich 14 Prozent, in den alten Ländern durchschnittlich bei 19 Prozent und im Saarland sogar bei 24 Prozent.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)


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