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| Frischekick für die Pausen-Stulle |
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Schulkinder brauchen viele Nährstoffe, damit sie gut lernen und wachsen können. Doch nach Mitteilung des Deutschen Grünen Kreuzes haben Umfragen ergeben, dass 10 bis 25 Prozent der Schüler morgens ohne Frühstück aus dem Haus gehen, obwohl gerade diese erste Mahlzeit für Schulkinder besonders wichtig ist. Wenn in der Pause nichts in den Magen kommt, werden Kinder durch Hunger vom Unterricht abgelenkt, sind müde oder quengelig. Kommen sie dann heim, schlingen sie heißhungrig das Mittagessen hinunter. Das ist schlecht für die Nerven und macht dick. Denn meist wird zudem noch zu viel Süßes gefuttert. Umso wichtiger ist es deshalb, dass das zweite Frühstück nicht zur zweiten Wahl wird.
Das tägliche Pausenbrot sollte am besten ein Vollkorn-, Mehrkornbrot oder -brötchen sein, dünn bestrichen mit Butter, Margarine oder Frischkäse und belegt mit fettarmer Wurst oder Käse. Kinder im Schulalter benötigen für den Aufbau von Zähnen und Knochen eine tägliche Aufnahme von 900 bis 1.200 Milligramm Calcium. Besonders reichlich vorhanden ist Calcium in Käse und anderen Milchprodukten. Außerdem: Salatblätter, Tomaten- oder Gurkenscheiben zwischen den Brotscheiben sehen nicht nur bunt und lecker aus, sondern geben dem Kind noch zusätzliche Nährstoffe mit auf den Weg. Nüsse oder Trockenfrüchte versüßen das Pausenbrot und sind ebenfalls gesund.
Aber auch die Verpackung macht's: In bunten Brotboxen bleibt das Pausenbrot appetitlicher und länger frisch als in Butterbrotpapier und wird nicht zwischen Schulbüchern zerknautscht. Zu jedem Snack gehört auch etwas zu Trinken. Das löscht den Durst und lässt das Pausenbrot besser rutschen. Daher zu jeder Mahlzeit: ausreichend Mineralwasser, Fruchtschorlen oder nicht bzw. wenig gesüßte Frucht- oder Kräutertees. Süßigkeiten, wie Schokoriegel und Bonbons, Nuss-Nougat-Creme, Kuchen oder Marmelade sollten nicht tabu sein, aber auf keinen Fall täglich auf dem Speiseplan stehen, denn sie enthalten viel Zucker und Fett.
Joghurt oder Quark mit Früchten sind tolle Alternativen, die ganz nebenbei auch noch viel Eiweiß und Calcium liefern. Für Pommes, Pizza und Ähnliches gilt ebenfalls, dass sie nur gelegentlich konsumiert werden sollten. Mit ein wenig Aufwand können Sie Ihrem Kind beibringen, wie es sich später einmal selbst gesund ernährt. Je früher die Gewöhnung an vollwertige und gesunde Ernährung desto besser wird sie zur Gewohnheit, so der Expertenrat des Deutschen Grünen Kreuzes.
(Redaktion)
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