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Frische Luft für Babypopos

   

Wunde babypopos sollten möglichst trocken gehalten werden. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) im hessischen Eschborn hin. Auslöser der so genannten Windeldermatitis sei der Hefepilz Candida. Er lasse sich bekämpfen, indem die Windeln oft gewechselt und der Babypopo nach dem Waschen bei niedriger Temperatur trocken geföhnt wird. Auch solle das Kind mehrmals täglich mit nacktem Po an der frischen Luft strampeln. Bei der Reinigung des Gesäßes empfiehlt die ABDA, auf Seife, Feucht- und Öltücher zu verzichten. Besser geeignet seien ein frischer Waschlappen und klares Wasser.

Saure und scharfe Nahrungsmittel können ebenfalls das Wund-Werden fördern. Versuchsweise sollten Eltern ihrem Kind daher keine Zitrusfrüchte, Säfte und saure Milchprodukte wie Joghurt geben. Eventuell helfe auch der Wechsel der Windelmarke, da einige Produkte Parfümstoffe und hautpflegende Zusätze enthalten, die bei Babys Hautreizungen hervorrufen können. (Redaktion)

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© Mike Paßmann, Hamburg