Die Wirtschaft soll nach dem Willen von Verbraucherministerin Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) für dicke Kinder zahlen. Nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegel
plant das Ministerium die Einrichtung eines Fonds, an dem sich die Ernährungsindustrie beteiligen soll. Der Fonds solle Aufklärungskampagnen über die Folgen der Fehlernährung bei Kindern finanzieren, sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen,
Ulrike Höfken, der Zeitung.
Wie viel Geld in diesen Fonds fließen soll, ist noch offen. Das Verbraucherministerium
habe die Pläne bestätigt. Es wird daran gearbeitet, sagte eine Sprecherin der Zeitung. Hintergrund des geplanten Fonds sind Befürchtungen von Experten, dass durch ernährungsbedingte Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck enorme Kosten auf die
Gesundheitssysteme zukommen könnten.
(Forumsbeitrag von Frau Mohr)
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